HANNOVER. Ein polizeibekannter Eritreer soll eine 16jährige vergewaltigt haben. Der 28jährige Robel Z. sitzt in Untersuchungshaft. Der Tatverdächtige soll die Jugendliche aus dem Raum Frankfurt in den frühen Morgenstunden am Hauptbahnhof Hannover gezielt angesprochen haben. Unter dem Vorwand, ihr helfen zu wollen, bot er ihr ein Getränk an und lockte sie in seine Wohnung in Hannover-Vahrenwald.
Dort soll er die psychisch labile Minderjährige erst betrunken gemacht und anschließend vergewaltigt haben.
Eritreer wegen Missbrauchs einer 12jährigen angezeigt
Das Mädchen floh laut Berichten ins Bad und versuchte, sich das Leben zu nehmen. Statt Rettungskräfte zu alarmieren, soll der Verdächtige das schwer verletzte Opfer danach einfach vor die Tür gesetzt haben. Robel Z. ist den Ermittlern seit 2022 bekannt. Er stand wiederholt im Verdacht, vor allem am Hauptbahnhof Minderjährige anzusprechen, um sich später an ihnen zu vergehen.
Ein Vergewaltigungsverfahren aus dem Jahr 2023 sowie eine Anzeige wegen Missbrauchs einer Zwölfjährigen aus dem Jahr 2024 wurden jedoch wegen fehlender Beweise eingestellt. Der Anwalt des Beschuldigten erklärte gegenüber Medien, dass sein Mandant die Vorwürfe bestreitet. (rr)






