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Staatsanwaltschaft ermittelt: Mitarbeiter der Stadt Bielefeld soll Aufenthaltstitel verkauft haben

Staatsanwaltschaft ermittelt: Mitarbeiter der Stadt Bielefeld soll Aufenthaltstitel verkauft haben

Staatsanwaltschaft ermittelt: Mitarbeiter der Stadt Bielefeld soll Aufenthaltstitel verkauft haben

Das Bild zeigt eine Justizia-Statue. Es ist ein Symbolbild für einen Artikel über Ermittlungen gegen Mitarbeiter der Ausländerbehörde in Bielefeld.
Das Bild zeigt eine Justizia-Statue. Es ist ein Symbolbild für einen Artikel über Ermittlungen gegen Mitarbeiter der Ausländerbehörde in Bielefeld.
Walter ist wieder ein Mann. Die Stadt Wien beendet die Posse um die Rotlicht-Größe, die als Waltraud ins Frauengefängnis wollte. Foto: picture alliance / Global Travel Images | Jürgen Held (Symbolbild)
Staatsanwaltschaft ermittelt
 

Mitarbeiter der Stadt Bielefeld soll Aufenthaltstitel verkauft haben

Die Ausländerbehörde von Bielefeld suspendiert zwei Mitarbeiter. Einer von ihnen soll Aufenthaltstitel verkauft haben. Auch andere Personen werden verdächtigt. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.
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BIELEFELD. Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität in Bielefeld hat Ermittlungen gegen die städtische Ausländerbehörde in 26 Fällen eingeleitet. Die Justiz vermutet, ein Mitarbeiter soll gegen Geld unbefristete Aufenthaltstitel herausgegeben haben, wie die Welt berichtet. Neben dem Mitarbeiter wird auch gegen drei weitere Personen ermittelt: einen anderen städtischen Bediensteten, einen Dolmetscher und einen Migranten, der unrechtmäßig einen Aufenthaltstitel erhalten haben soll. Unklar ist, ob die vier Verdächtigen sich bei ihren Taten abgesprochen haben. Zuvor war die Justiz von lediglich 15 Fällen ausgegangen (JF berichtete).

Die zwei Mitarbeiter der Ausländerbehörde wurden bereits vom Dienst suspendiert. Einer von ihnen gilt als Hauptverdächtiger, er soll laut Staatsanwaltschaft Bestechungsgeld angenommen haben. Der Dolmetscher soll seine Kontakte zur Ausländerbehörde genutzt haben, um gegen Geld schnellere Termine für Migranten zu vermitteln. Sein Anwalt bestreitet das.

Interne Ermittlungen warfen Fragen auf

Inzwischen gab es auch Hausdurchsuchungen bei den Verdächtigen. Der Anwalt des Dolmetschers betonte, sein Anwalt pflege keine engen Kontakte zur Ausländerbehörde. Er werde lediglich von einer anderen Person belastet, an den Vorwürfen sei nichts dran.

Angestoßen wurden die Ermittlungen von der Stadt Bielefeld selbst. Als diese vor etwa einem Jahr Unregelmäßigkeiten bemerkte, leitete sie zunächst interne Untersuchungen ein. Als sich die Verdachtsmomente erhärteten, erstattete sie Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. Die nun 26 statt 15 mutmaßlichen Betrugsfälle wurden bei den internen Ermittlungen entdeckt. (st)

Walter ist wieder ein Mann. Die Stadt Wien beendet die Posse um die Rotlicht-Größe, die als Waltraud ins Frauengefängnis wollte. Foto: picture alliance / Global Travel Images | Jürgen Held (Symbolbild)
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