ROSENHEIM. Drei Männer aus dem Jemen, Eritrea und Sierra Leone haben am Bahnhof in Rosenheim auf einen 38jährigen eingeschlagen und ihn dabei verletzt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Nach Angaben der Bundespolizei hatte der spätere Geschädigte die drei Männer zuvor aufgefordert, sich leiser zu unterhalten.
Daraufhin ging das Trio auf den Mann los. In der Bahnhofshalle kam es zu einer Rangelei, bei der der Deutsche mehrere Platzwunden im Gesicht erlitt. Alarmierte Bundespolizisten trafen zunächst zwei Beteiligte an und trennten sie. Zeugen wiesen die Beamten darauf hin, daß ursprünglich drei Angreifer auf das Opfer eingeschlagen hätten.
Die #Bundespolizei ermittelt gegen drei Männer aus dem Jemen, Eritrea bzw. Sierra Leone wegen gefährlicher Körperverletzung. Die drei sollen in #Rosenheim am Bahnhof auf einen Mann eingeschlagen haben, nachdem dieser sie gebeten hatte, ihre Unterhaltung leiser zu führen. *RO pic.twitter.com/BzP6Y8Qsip
— Bundespolizei Bayern (@bpol_by) February 9, 2026
Ermittlungen gegen die Migranten
Die beiden zunächst geflüchteten Verdächtigen konnten kurz darauf festgenommen werden, einer im Umfeld des Bahnhofs, der andere im angrenzenden Stadtgebiet. Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um Männer im Alter von 35, 31 und 28 Jahren.
Ein Alkoholtest ergab bei allen Beteiligten Werte zwischen einem und knapp zwei Promille. Nach Abschluß der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer aus dem Gewahrsam entlassen. Gegen sie wird nun strafrechtlich ermittelt. (rr)






