Anzeige
Anzeige
AfD, 40 Jahre Junge Freiheit

Hitzewelle: Lauterbach sagt mal wieder Massensterben voraus

Hitzewelle: Lauterbach sagt mal wieder Massensterben voraus

Hitzewelle: Lauterbach sagt mal wieder Massensterben voraus

Blickt besorgt in Richtung Sommer: Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Foto: picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt / JF mit KI
Blickt besorgt in Richtung Sommer: Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Foto: picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt / JF mit KI
Blickt besorgt in Richtung Sommer: Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Foto: picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt / JF mit KI
Hitzewelle
 

Lauterbach sagt mal wieder Massensterben voraus

Karl Lauterbach ist wieder im Alarmmodus. Der frühere Gesundheitsminister warnt vor vielen Toten durch die Hitzewelle – und stempelt Kritiker einmal mehr als „rechte Schwurbler“ ab.
Anzeige

BERLIN. Karl Lauterbach (SPD) hat angesichts der erwarteten Temperaturen in Europa Alarm geschlagen. „In dieser Hitzewelle werden viele Menschen leider sterben“, schrieb der frühere Bundesgesundheitsminister auf X. Kritik an dieser Warnung lässt er nicht gelten. Wer seine dramatische Einordnung nicht teile, sei ein „rechter Schwurbler“.

Lauterbach bezog sich auf eine Prognose des US-Klima-Analysten Colin McCarthy. Dieser hatte für die laufende Woche hohe Temperaturen in mehreren europäischen Städten vorhergesagt. In Frankreich könnten demnach bis zu 45 Grad erreicht werden, in Paris 41 Grad, in London 39 Grad und in Berlin 38 Grad. Allerdings gilt die Prognose für das nächste Wochenende, und die ist erfahrungsgemäß mit Unsicherheiten versehen.

Für Lauterbach ist damit die nächste Krisenbühne eröffnet. Bereits während der Corona-Zeit war der SPD-Politiker über Jahre einer der lautesten Mahner des Landes. Nun klingt seine Hitze-Rhetorik ähnlich apokalyptisch. Schon im Mai hatte er vor den Folgen des Klimawandels gewarnt und von 60.000 Hitzetoten in Europa gesprochen. Die Weltgesundheitsorganisation müsse dem Thema mehr Aufmerksamkeit widmen, so sein dringender Appell. Es handle sich um einen „medizinischen Notfall“, sagte Lauterbach damals der dpa.

Viel Gegenwind für Lauterbach im Netz

Der frühere Minister gehört selbst einem Expertenrat der WHO an, der den Klimawandel als „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ einstufen will. Die Kommission wurde im vergangenen Jahr gegründet.

Auf seinen aktuellen X-Beitrag folgte Widerspruch. Viele Nutzer warfen ihm Panikmache vor. Andere verwiesen darauf, dass in Europa weiterhin deutlich mehr Menschen an Kälte als an Hitze sterben. Auch die Erinnerung an Lauterbachs Corona-Auftritte ließ nicht lange auf sich warten. Ein Nutzer fragte etwa, ob es bereits „eine Impfung gegen Hitze“ gebe und empfahl auch gleich einen „Hitze-Lockdown“.

Ein anderer schrieb: „Laut ihrer Prognosen, müssten eigentlich auch alle Ungeimpften schon seit 5 Jahren tot sein! Die Menschen haben einfach kein Bock mehr, ständig diese Klimahysterie zuhören! Es nervt!“

Jetzt das JF-WM-Abo bestellen.
Blickt besorgt in Richtung Sommer: Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Foto: picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt / JF mit KI
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles