TRIER. Ein 22-jähriger Afghane hat einen gleichaltrigen deutschen Studenten am Mittwochmorgen in Trier (Rheinland-Pfalz) mit einem Messer getötet. Der Mord ereignete sich einige hundert Meter von der Universität entfernt, auf der Robert-Schuman-Allee.
Zeugen, die die Tat beobachtet hatten, riefen um 9.55 Uhr den Notruf an. Sie teilten der Polizei mit, das leblose Opfer sei von einem Mann mit einem Messer angegriffen worden, und der Täter sei geflüchtet.
Rettungskräfte reanimierten den Studenten und brachten ihn ins Krankenhaus, wo er kurz darauf an seinen schweren Verletzungen verstarb. Schon wenig später konnten Polizisten den Afghanen fassen. Der mutmaßliche Täter ist in Trier gemeldet. Der Grund für den Angriff ist bisher unbekannt. Dazu ermittelt jetzt eine Mordkommission – genau wie zum Tathergang und der eingesetzten Waffe.
Afghane jagt Passanten mit Messer
Es war der dritte schwere Fall von Migrantengewalt, der am Mittwoch Schlagzeilen machte. Im bayerischen Ruhpolding jagte ebenfalls ein Afghane mit einem Messer Passanten durch die Bahnhofsgegend (die JF berichtete). Und in Dresden schoss ein Türke unter Allahu akbar“-Rufen mit einem Gewehr auf Polizisten (die JF berichtete).

In Trier mussten mehrere Zeugen des Messer-Attentats durch Notfallseelsorger betreut werden. Die Universität Trier veröffentlichte auf ihrer Homepage eine Trauermeldung: „Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir erfahren, dass ein Studierender unserer Universität am 15. Juli 2026 Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist.“ Der Verlust reiße eine schmerzliche Lücke in die Gemeinschaft.
Die CDU Trier trauerte in den sozialen Medien ebenfalls und gab dem Fall eine politische Dimension: „Eine weitere brutale Messerattacke in diesem Land, die durch nichts zu entschuldigen ist, und den dringenden Handlungsbedarf zeigt.“ (fh)





