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Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD): Die Mehrheit der Deutschen stehe hinter den Corona-Maßnahmen der Bundesregierung
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD): Die Mehrheit der Deutschen stehe hinter den Corona-Maßnahmen der Bundesregierung Foto: picture alliance/Christoph Soeder/dpa

Corona-Pandemie
 

Scholz: Gesellschaft ist nicht gespalten

BERLIN. Der neue Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat der Impfung gegen das Coronavirus eine hohe gesellschaftliche Zustimmung bescheinigt. „Die Gesellschaft ist nicht gespalten“, sagte er am Mittwoch abend bei der ARD-Sendung „Farbe bekennen“.

Nur weil eine „lautstarke Minderheit“ sich sehr radikal gegen die Corona-Regeln wehre, bedeute das nicht, daß es eine Kluft in der Bevölkerung gebe. Die Mehrheit der Deutschen stehe hinter den Maßnahmen der Bundesregierung.

Scholz fordert allgemeine Impfpflicht

Grenzüberschreitungen wie der Fackelzug vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) könnten nicht hingenommen werden. Solche Aktionen bedrohten das gesellschaftliche Zusammenleben und seien zu verurteilen, betonte Scholz.

Für Ungeimpfte werde es indes zusätzliche weitreichende Einschränkungen geben, um die gesamte Bevölkerung zu schützen. Die Impfquote sei derzeitige noch zu niedrig. Deshalb plädiere er für eine allgemeine Impfpflicht.

Lauterbach: Impfung erst nach Boostern abgeschlossen

Der neue Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat unterdessen an die Deutschen appelliert, sich „boostern“ zu lassen. „Die Impfung ist nur abgeschlossen, wenn man dreimal geimpft wurde“, sagte er dem ZDF-„Heute-Journal“. Aufgrund der neuen Omikron-Variante reichten zwei Impfungen nicht mehr aus.

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Janosch Dahmen fordert überdies, die aktuell geltenden Corona-Regeln strenger zu kontrollieren. Überall, wo nur die 2G-Regel greife, müßten Impf- beziehungsweise Genesenenstatus strikt überprüft werden. (zit)

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD): Die Mehrheit der Deutschen stehe hinter den Corona-Maßnahmen der Bundesregierung Foto: picture alliance/Christoph Soeder/dpa
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