Dresden

Linksextremisten blockieren „Pegida“-Demonstration

DRESDEN. Einige hundert Linksextremisten haben am Montag die „Pegida“-Demonstration in Dresden blockiert. Obwohl die linke Szene in den vergangenen Tagen deutschlandweit mobilisiert hatte, stieg die Zahl der „Pegida“-Teilnehmer laut Polizeiangaben mit mehr als 7.500 Unterstützern auf ein neues Rekordhoch. Laut den Veranstaltern waren es mindestens 8.000 Teilnehmer.

Linke Gruppen hatten bereits vor Beginn der Kundgebung versucht, den Versammlungsort zu blockieren. „Pegida“-Teilnehmer berichteten auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, daß sie den Startpunkt nur unter Polizeischutz erreichen konnten. Nachdem sich der Demonstrationszug in Bewegung gesetzt hatte, errichteten etwa 200 Linksextremisten eine Sitzblockade in der Nähe der Elbe. Da die Polizei nicht räumte, mußten die Teilnehmer wieder umkehren.

Auf Facebook schrieben die  „Pegida“-Initiatoren: „Wir stehen für friedlich und gewaltfrei! Wir haben sicher das Recht gehabt, den Weg für unseren Spaziergang frei räumen zu lassen. Was unsere Gegner gemacht haben, war ein klarer Gesetzesbruch! Wir hatten bei unserem Spaziergang alle Altersgruppen, Alte, Frauen mit Kindern und auch körperlich behinderte Menschen dabei.“

Gegen Islamismus und unkontrollierte Einwanderung

Ziel von „Pegida“ („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) ist „eine Änderung der Zuwanderungspolitik nach dem fairen Modell von Kanada, Australien, der Schweiz oder Südafrika“, eine „Null-Toleranz-Politik gegenüber radikalreligiösen Gruppierungen“, darüber hinaus die „Bewahrung und der Schutz unserer Identität und unserer christlich-jüdischen Abendlandkultur“ sowie die Stärkung des Patriotismus in Deutschland.

Zudem sprechen sich die Organisatoren gegen einen weiteren Personalabbau bei der Polizei und für verstärkte Einreisekontrollen aus. (ho)

>> Mehr zu Pegida

Pegida-Demonstration: Neuer Teilnehmerrekord Foto: dpa

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