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Gewaltwelle
 

Linksextremisten greifen Polizisten mit Säure an

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Polizeisperre: Gewerkschaft der Polizei spricht von terroristischer Dimension Foto: Paul-Georg Meister/pixelio.de

BERLIN. Die Serie linksextremer Überfälle auf Polizisten in Berlin reißt nicht ab. Mutmaßliche Mitglieder der linken Szene haben am Mittwochabend zwei Beamte nahe der Rigaer Straße in Friedrichshain überfallen und mit Säure bespritzt. Beide trugen Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper davon und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.

Die Situation war eskaliert, nachdem die beiden Polizisten einen 26 Jahre alten Mann vorübergehend festgenommen hatten und sich eine Gruppe von 15 Personen mit diesem solidarisierte. Im Verlauf der Auseinandersetzungen kam es zu Drohungen und Beschimpfungen gegen die Sicherheitskräfte. Beide Beamten wurden schließlich von zwei Frauen aus der Menge heraus mit einer ätzenden Flüssigkeit bespritzt. Die Täter konnten fliehen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Polizeigewerkschaft spricht von Terror

Erst am vergangenen Wochenende warfen Vermummte einen Brandsatz in einen mit zwei Polizisten besetzten Streifenwagen. Zudem wurde bekannt, daß die Sicherheitsbehörden am 1. Mai drei Rohrbomben nahe der Demonstrationsroute der linksextremen „Revolutionären 1. Mai-Demonstration“. Während dieser waren 124 Polizisten verletzt worden.

Der Berliner Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Polizei, Klaus Eisenreich, sprach von einer „neuen Qualität“ von Gewalt gegen Polizisten, die in den vergangenen Tagen zu beobachten gewesen sei. „Man muß diese Vorfälle im Zusammenhang sehen. Insbesondere der Brandanschlag auf die Polizisten am Sonnabend und die Rohrbomben vom 1. Mai haben durchaus terroristische Dimensionen“, sagte Eisenreich der JUNGEN FREIHEIT. Aber auch die Säure-Attacke auf die Funkstreifenbesatzung vom Mittwoch zeige, mit welcher skrupelloser Gewalt mittlerweile gegen Polizisten in der Hauptstadt vorgegangen werde.

Hochburg der linken Szene

Die Rigaer Straße gilt als traditionelle Hochburg der linken Szene. Seitdem die Polizei dort zwei illegal besetzte Häuser geräumt hat, werden die neuen Bewohner terrorisiert, angegriffen, beleidigt und bedroht. Erst im vergangenen Jahr war auch ein Dachstuhl angezündet worden. In den vergangenen Wochen waren immer wieder Polizisten gezielt aus dem Hinterhalt von Anhängern der linken Szene attackiert worden. (ho)

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