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Zweiter Weltkrieg
 

Potsdam bekommt Denkmal für Atombombenopfer

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Fotomontage des künftigen Denkmals für die Opfer von Hiroschima und Nagasaki Foto: Hiroshima-Platz Potsdam e.V.

POTSDAM. In Potsdam soll künftig ein Denkmal an die Opfer der amerikanischen Atombomben auf Hiroschima und Nagasaki erinnern. Das aus einem großen Steinblock und einer steinernen Gedenkplatte bestehende Mahnmal soll am 25. Juli auf dem Hiroschima-Platz vor der Truman-Villa in Potsdam eingeweiht werden, sagte der stellevertretende Vorsitzende des Vereins Hiroschima-Platz Potsdam, Masao Fukumoto, gegenüber der JUNGEN FREIHEIT.

In die Gedenkplatte wird je ein Stein aus Nagasaki und aus Hiroschima eingearbeitet. Entworfen wurde das Denkmal von dem japanischen Bildhauer Makoto Fujiwara, der auch selbst einen Teil der Kosten trägt. Der übrige Betrag sei durch Spenden zusammengekommen, sagte Fukumoto.

Der Platz vor der Truman-Villa in Babelsberg war 2006 in Hiroschima-Platz umbenannt worden. Die Initiative dazu war von Potsdamer Bürgern gekommen. Hintergrund ist die Potsdamer Konferenz der alliierten Siegermächte vom Juli 1945, an der der amerikanische Präsident Harry Truman teilgenommen und von dort aus die Abwürfe der beiden Atombomben auf Hiroschima und Nagasaki angeordnet hatte. Die Bomben töteten mehrere hunderttausend Menschen. Zahlreiche weitere Opfer starben an den Folgen. (krk)

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