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Lebensschutz
 

Linksextremisten stören „Marsch für das Leben“

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Abtreibungsgegner demonstrieren schweigend…
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…für das Leben.
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Linksextreme Gegendemonstranten…

BERLIN. Mehrere Linksextremisten und radikale Feministen haben am Sonnabend den sogenannten „Marsch für das Leben“ in Berlin gestört. Laut Polizeiangaben beschmissen einige der rund 150 Gegendemonstranten die Abtreibungsgegner mit Eiern und versuchten, ihnen die vom Bundesverband Lebensrecht ausgegebenen Holzkreuze zu entreißen. Die Polizei nahm einige der Störer wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte fest.

Dennoch gelang es einigen der Linksextremisten, sich unter die Demonstration der Lebensschützer zu mischen. Die empfangenen Holzkreuze warfen sie später in die Spree. Die Polizei nahm eine Person fest.

Der Marsch für das Leben, zu dem nach Angaben der Polizei etwa 1.500 Teilnehmer gekommen waren, endete mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Hedwigskathedrale in Berlin-Mitte.

„Großartiges und wirksames Zeugnis“

Der Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht, Martin Lohmann, sprach von einem „großartigen und wirksamen Zeugnis“, das die Lebensschützer mit der Demonstration abgelegt hätten. „Wir werden auch künftig die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit nutzen, um für eine Kultur der Ehrfurcht, des Lebens und der Freiheit zu werben“, kündigte Lohmann an.

Der Marsch für das Leben fand zum sechsten Mal in Berlin statt. Die von den Teilnehmern während der Demonstration schweigend getragenen weißen Holzkreuze sollen an die tausend Kinder erinnern, die an jedem Werktag in Deutschland vor ihrer Geburt getötet werden. (krk)  

> Lautstarkes Schweigen

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