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Piusbruderschaft
 

Grünenpolitiker Beck weist Rücktrittsforderung der Piusbruderschaft zurück

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Volker Beck: Der Grünenpolitiker weist Forderungen nach einem Rücktritt zurück Foto: Wikipedia/Mathias Schindler Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode

BERLIN. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Fraktion im Bundestag, Volker Beck, hat Rücktrittsforderungen der katholischen Piusbruderschaft als „völlig absurd“ zurückgewiesen. Die Piusbruderschaft sei offenbar „von allen guten Geistern verlassen“, sagte Beck der Nachrichtenagentur dapd.

Der deutsche Distriktobere der traditionalistischen Piusbrüder, Franz Schmidberger, hatte Beck zuvor vorgeworfen, die vom Grundgesetz gesicherte Glaubensfreiheit anzugreifen und ihm daher den „Rücktritt von allen seinen politischen Ämtern“ nahegelegt.

Hintergrund ist eine Anfrage der Grünen an die Bundesregierung, in der sie die Puisbruderschaft in die Nähe von Extremisten rücken und anregen, die Vereinigung durch den Verfassungsschutz beobachten zu lassen.

Piusbruderschaft weist Vorwürfe zurück

Dies war von der Bundesregierung jedoch abgelehnt worden. Es gebe „keine hinreichenden verdachtsbegründeten Anhaltspunkte für eine verfassungsfeindliche Aktivität“ der Piusbruderschaft, hieß es in der Antwort auf die Anfrage der Grünen.

Gegenüber der Agentur wies Schmidberger den Vorwurf der Verfassungsfeindlichkeit zurück. Wenn jemand gegen die Verfassung verstoße, dann der Grünenpolitiker Volker Beck. Er habe durch seine deutschlandweit inszenierte Kampagne für Lebenspartnerschaften von Schwulen gegen den besonderen Schutz des Grundgesetzes von Ehe und Familie verstoßen, warf Schmidberger Beck vor. (krk)

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