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Mädchen unter 14 Jahren betroffen: Nach dem Massenansturm auf Ceuta häufen sich die Vergewaltigungsfälle

Mädchen unter 14 Jahren betroffen: Nach dem Massenansturm auf Ceuta häufen sich die Vergewaltigungsfälle

Mädchen unter 14 Jahren betroffen: Nach dem Massenansturm auf Ceuta häufen sich die Vergewaltigungsfälle

Spanische Nationalpolizei verfolgt Migranten (Symbolbild): Die Zahl der Vergewaltigungen nach dem Massenansturm ist bereits höher als 2025. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Juan Carlos Lucas
Spanische Nationalpolizei verfolgt Migranten (Symbolbild): Die Zahl der Vergewaltigungen nach dem Massenansturm ist bereits höher als 2025. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Juan Carlos Lucas
Spanische Nationalpolizei verfolgt Migranten (Symbolbild): Die Zahl der Vergewaltigungen ist bereits höher als 2025. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Juan Carlos Lucas
Mädchen unter 14 Jahren betroffen
 

Nach dem Massenansturm auf Ceuta häufen sich die Vergewaltigungsfälle

Das Universitätskrankenhaus der spanischen Exklave Ceuta behandelt seit vergangener Woche mindestens fünf Mädchen unter 14 Jahren wegen mutmaßlicher Vergewaltigungen. Insgesamt sollen es mehr als ein Dutzend Fälle sein. Auch Anwohner schlagen Alarm.
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CEUTA. Nach dem Massenansturm auf die spanische Exklave Ceuta sind im dortigen Universitätskrankenhaus mindestens fünf Mädchen unter 14 Jahren und ein Junge wegen Verdachts auf Vergewaltigung behandelt worden. Insgesamt seien mehr als ein Dutzend Fälle behandelt worden, die mit sexuellen Übergriffen im Zusammenhang stünden. Die tatsächliche Zahl könnte höher liegen, da möglicherweise nicht alle Betroffenen Anzeige erstattet haben. Eine Notärztin, deren Abteilung Fälle von Vergewaltigungen an migrantischen Mädchen behandle, sprach von einer „Gesundheitskatastrophe“, wie „Euronews“ am Sonntag berichtete.

Zum Vergleich: Laut offizieller Polizeistatistik registrierte Ceuta 2025 neun Vergewaltigungsfälle. Dies war bereits fast eine Verdopplung zum Vorjahr. Damals waren es noch fünf – so viele, wie allein seit dem Massenansturm aus Marokko. Insgesamt wurden vergangenes Jahr 52 Delikte gegen die sexuelle Freiheit gemeldet – ein Plus von 13 Prozent gegenüber den 46 Fällen aus 2024.

Vergewaltigungsopfer sind überwiegend obdachlos

Alle mutmaßlichen Vergewaltigungsopfer der vergangenen Woche waren laut einem „Euronews“-Bericht selbst Migranten, die während des Massenansturms aus Marokko Ende Juli in die Stadt eingedrungen waren und seither überwiegend auf der Straße lebten. „Es ist nicht so, dass man sie nicht aufnehmen will, es gibt einfach keinen Platz für sie“, erklärte die behandelnde Ärztin. Ihre Abteilung versorge derzeit durchschnittlich 300 bis 400 Migranten pro Tag mit demselben Personal und denselben Mitteln wie vor dem Massenansturm. Allerdings seien deutlich mehr Kräfte nötig.

Nach der Entlassung könnten die Patienten nirgendwohin geschickt werden, da die meisten keine Unterkunft hätten. Die behandelnde Ärztin warnte vor dem Risiko, dass Krankheiten mit epidemischem Potential wie Tuberkulose oder Hepatitis unentdeckt bleiben könnten.

Anwohner und Migranten bestätigen Übergriffe nach Massenansturm

Im provisorischen Lager Sidi Embarek, in dem rund 300 Menschen auf engstem Raum leben, schilderte der Vorsitzende der Nachbarschaftsvereinigung, Abdellah Mustafa, ähnliche Vorfälle wie aus dem Krankenhaus in Ceuta. Einige Mädchen kämen dort in einem Schockzustand an, nachdem sie in den Hügeln sexuell angegriffen worden seien. Viele erstatteten keine Anzeige. Deshalb hätten Anwohner einen Psychologen und einen Anwalt hinzugezogen. Organisationen wie „Save the Children“ warnen derweil vor Menschenhandel und sexueller Ausbeutung von Mädchen in Ceuta.

Auch gegenüber der JF bestätigten Migranten in Ceuta, dass unter ihnen Gewalt, Drogenhandel und Prostitution an der Tagesordnung seien (JF berichtete). Die Nationalpolizei hat mittlerweile erste Ermittlungen wegen der Vergewaltigungsfälle aufgenommen; Festnahmen wurden bislang nicht gemeldet. Dabei würden die Ermittler Identifizierungen von Mädchen und Kindern unter 13 Jahren priorisieren. Aus Justizkreisen sei bekannt, dass Anwohner bereits mehrere versuchte Übergriffe verhindert hätten. (rsz)

Spanische Nationalpolizei verfolgt Migranten (Symbolbild): Die Zahl der Vergewaltigungen ist bereits höher als 2025. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Juan Carlos Lucas
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