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Frankreich: Macron ruft nach Antifa-Mord an rechtem Demonstranten zu „Ruhe“ auf

Frankreich: Macron ruft nach Antifa-Mord an rechtem Demonstranten zu „Ruhe“ auf

Frankreich: Macron ruft nach Antifa-Mord an rechtem Demonstranten zu „Ruhe“ auf

Mit Flaggen und Fackeln marschieren französische Linksextreme und Antifa-Mitglieder auf - in Lyon haben sie gerade einen Identitären umgebracht
Mit Flaggen und Fackeln marschieren französische Linksextreme und Antifa-Mitglieder auf - in Lyon haben sie gerade einen Identitären umgebracht
Französische Linksextreme in Brest (Symbolbild). Foto: IMAGO / MAXPPP
Frankreich
 

Macron ruft nach Antifa-Mord an rechtem Demonstranten zu „Ruhe“ auf

Nach dem brutalen Antifa-Mord an einem 23jährigen Identitären verschweigt Präsident Macron das linksextreme Tatmotiv. In der JF schildert eine Augenzeugin die erschütternden Details der grausigen Attacke.
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PARIS/LYON. Nach dem von Linksextremen verübten Mord an einem Anhänger der Identitären Bewegung hat Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron zu „Ruhe, Zurückhaltung und Respekt“ aufgerufen. Zugleich sprach er der Familie des rechten Demonstranten auf der Plattform X sein „Mitgefühl und die Unterstützung der Nation aus“ und forderte, „die Urheber dieser Schandtat vor Gericht zu stellen“. Das linksextreme Motiv der Täter verschwieg Macron. Stattdessen sprach er davon, der getötete rechte Demonstrant sei „Opfer einer Welle beispielloser Gewalt“ geworden.

Deutlich schärfer und konkreter zum Tatmotiv äußerte sich die ehemalige Präsidentschaftskandidatin des Rassemblement National (RN), Marine Le Pen. Sie rief die Regierung dazu auf, „aus ihrer Lethargie gegenüber linksradikalen Milizen zu erwachen, die seit Jahren, gestützt auf die Nachsicht und Unterstützung von Parteien wie La France Insoumise, im öffentlichen Raum Einschüchterungen, Drohungen und Übergriffe vervielfacht haben“. Die Antifa solle als terroristische Organisation eingestuft werden.

Auch der Chef des RN, Jordan Bardella, wies auf die Tatsache hin, daß der mutmaßliche Angreifer Verbindungen zur linksextremen Partei La France insoumise (LFI) hat. Berichten zufolge soll der für die Tötung verantwortliche Mann Mitarbeiter des LFI-Abgeordneten Raphaël Arnault gewesen sein. Arnault war bereits in der Vergangenheit mit Gewaltakten aufgefallen (JF berichtete). „Es ist an der Zeit, sich der Gefahr bewußt zu werden, die die extreme Linke mit ihrer Intoleranz, die darauf abzielt, jede abweichende Meinung – auch durch Einschüchterung und Gewalt – zu unterdrücken, für unsere Institutionen, für die Demokratie und für die Gesellschaft darstellt“, schrieb Bardella auf X. Die Straffreiheit der Linken müsse ein Ende haben.

Angreifer waren bewaffnet

Das Mordopfer, ein 23jähriger Anhänger der Identitären, der bislang nur als Quentin D. bekannt ist, wurde am Donnerstag von Linksextremen überfallen und so schwer zusammengeschlagen, daß er in ein Krankenhaus eingeliefert werden mußte und keine Hirnaktivität mehr zeigte. Der Überfall ereignete sich, während Quentin D. eine Aktion der identitären Frauengruppe Nemesis in Lyon schützte.

Eine Anhängerin von Nemesis, Mathilda, schilderte gegenüber der JUNGEN FREIHEIT die Ereignisse vom Donnerstag: „Vorgestern Abend haben unsere Aktivistinnen aus Lyon vor einer Konferenz von Rima Hassan am Institut d’Études Politiques in Lyon eine Aktion durchgeführt. Unsere sieben Aktivistinnen wurden dabei am Rande der Veranstaltung angegriffen.“ Die jungen Männer, darunter Quentin D., die für die Sicherheit der Frauen sorgen sollten, standen in der Nähe und seien zeitgleich angegriffen worden.

Besonders Quentin D. sei mit „extremer Gewalt“ attackiert worden, sagte Mathilda. „Quentin wurde zu Boden geworfen, sein Schädel schlug auf, dann wurde er mit Tritten traktiert. Seine Angreifer waren vermummt, mit Schutzhandschuhen und Tränengas bewaffnet, was kaum Zweifel an der Vorsätzlichkeit ihres Angriffs ließ.“ Inzwischen gibt es auch eine Videoaufnahme der Tat.

Angreifer ist Mitarbeiter eines linksextremen Politikers

Aufgrund seiner Verletzungen sei der 23jährige anschließend rasch ins Édouard-Herriot-Krankenhaus gebracht worden. „Er erlitt zahlreiche Hirnverletzungen. Anschließend wurde er in ein künstliches Koma versetzt, da er hirntot war. Dies ist nach wie vor der Fall (Inzwischen ist Quentin D. verstorben, Anm. d. Red.). Ein Priester spendete ihm die letzte Ölung“, schilderte Mathilda. Es sei mittlerweile klar, daß er nicht überleben werde.

Die Anhänger von Nemesis erkannten unter den Angreifern unter anderem einen Mann namens Jacques-Élie Favrot – einen Mitarbeiter des LFI-Abgeordneten Raphaël Arnault. Die zahlreichen linken Medien des Landes berichteten anschließend kaum über die Tat oder bezeichneten sie lediglich als „Schlägerei“ oder „Auseinandersetzung“.

Rechte Gruppen bekennen Solidarität

„Seine Familie möchte weder Quentins Gesicht noch seinen Namen preisgeben. Unsere Aktivistinnen stehen derzeit noch unter Schock“, erklärte Mathilda zudem.

Mehrere rechte und identitäre Gruppen aus ganz Europa veröffentlichten auf X nach der Tat Trauerbekundungen und kündigten unter dem Hashtag #JusticePourQuentin für die kommenden Tage Demonstrationen an. Der Slogan „Quentin? Present!“ (auf deutsch: „Quentin? Hier!“ oder „Quentin ist anwesend!“) tauchte in mehreren europäischen Städten als Graffiti auf.

(lb/dh)

Französische Linksextreme in Brest (Symbolbild). Foto: IMAGO / MAXPPP
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