WIEN. Herbert Kickl hat seine Position in der fiktiven Kanzlerfrage weiter gefestigt. In der jüngsten Erhebung der Lazarsfeld Gesellschaft kommt der FPÖ-Chef auf 46 Prozent Zustimmung. Damit liegt er nicht nur deutlich vor allen anderen Parteichefs, sondern erreicht fast so viel wie diese zusammen. Die Personalisierung der Partei zugunsten des FPÖ-Chefs schreitet damit weiter voran.
Weit abgeschlagen folgt der amtierende Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) mit zwölf Prozent. Noch deutlicher fällt der Abstand zu SPÖ-Chef Andreas Babler aus: Nur noch sieben Prozent würden ihn direkt zum Kanzler wählen. Damit liegt der Vizekanzler sogar hinter Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und Grünen-Chefin Leonore Gewessler, die jeweils acht Prozent erreichen.
Wünsche euch allen einen schönen Abend! 💙😊 pic.twitter.com/CqCu2UQ3J7
— Philine ⚜️🎨 (@philiami) February 19, 2026
Kickl-FPÖ auch in Sonntagsfrage klar vorne
Auch in den aktuellen Sonntagsfragen bleibt die FPÖ an der Spitze. Zwei am Wochenende veröffentlichte Umfragen zeigen zwar unterschiedliche Dynamiken, aber ein einheitliches Bild an der Spitze. In der Erhebung für den linkstendenziösen Standard kommt die FPÖ auf 34 Prozent und bleibt stärkste Kraft. Die ÖVP erreicht 23 Prozent, die SPÖ 19 Prozent. Grüne und NEOS liegen bei zehn beziehungsweise neun Prozent, die KPÖ bei drei Prozent.
Die Umfrage für das Boulevardblatt Österreich sieht die FPÖ sogar bei 36 Prozent. Dahinter folgen ÖVP mit 21 Prozent und SPÖ mit 19 Prozent. Grüne kommen auf neun, Neos auf sieben und die kommunistische KPÖ auf fünf Prozent.






