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10.000 Pfund pro Person: Großbritannien will Geld von Asylbewerbern zurück

10.000 Pfund pro Person: Großbritannien will Geld von Asylbewerbern zurück

10.000 Pfund pro Person: Großbritannien will Geld von Asylbewerbern zurück

Will Geld von Asylbewerbern zurück: Die britische Innenministerin Shabana Mahmood: Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Thomas Krych
Will Geld von Asylbewerbern zurück: Die britische Innenministerin Shabana Mahmood: Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Thomas Krych
Will Geld von Asylbewerbern zurück: Die britische Innenministerin Shabana Mahmood: Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Thomas Krych
10.000 Pfund pro Person
 

Großbritannien will Geld von Asylbewerbern zurück

Asylbewerber sollen in Großbritannien künftig Tausende Pfund für Unterbringung und Versorgung zurückzahlen. Labour-Innenministerin Shabana Mahmood will damit Steuerzahler entlasten und illegale Migration eindämmen.
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LONDON. Großbritannien prüft eine deutliche Verschärfung im Umgang mit Asylbewerbern. Migranten sollen künftig die Kosten für Unterbringung und Versorgung zurückzahlen, bevor sie eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung beantragen können.

Nach Angaben der Regierung geht es um rund 10.000 Pfund pro Person. Die Regelung soll nur für Erwachsene gelten, die sich die Zahlung leisten können.

Kinder wären ausgenommen. Rückwirkend soll die Maßnahme nicht angewandt werden. Innenministerin Shabana Mahmood begründete den Vorstoß mit den hohen Kosten für die Steuerzahler und dem Kampf gegen illegale Migration. „Sobald die Menschen in der Lage sind, einen Beitrag zu leisten ‌und die Großzügigkeit des britischen Volkes zurückzuzahlen, erwarten wir, dass sie dies auch tun“, sagte die Labour-Politikerin.

Vier Milliarden für Asylbewerber

Die Einwanderung gehört zu den umstrittensten Themen der britischen Politik. Die Regierung von Labour steht dabei auch unter Druck durch Reform UK. Die Partei von Nigel Farage fordert einen deutlich härteren Kurs und hat die Abschiebung von bis zu 600.000 Asylbewerbern versprochen.

London versucht seit längerem, die Überfahrten über den Ärmelkanal einzudämmen. Im April hatten Großbritannien und Frankreich ein Abkommen geschlossen, um die Zahl der Migranten zu verringern, die von Nordfrankreich aus in kleinen Booten nach Südengland gelangen.

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Dafür stockte London die Mittel für entsprechende Maßnahmen deutlich auf. Für den Zeitraum von 2023 bis 2026 steigen sie von 540 Millionen Euro auf 766 Millionen Euro. Vorgesehen sind unter anderem mehr Sicherheitskräfte in Frankreich sowie zusätzliche Überwachung mit Kameras, Drohnen und Hubschraubern.

Trotzdem erreichten im Juni erneut hohe Zahlen Großbritannien. An einem Tag registrierten die Behörden 710 Migranten, die auf kleinen Booten über den Ärmelkanal gekommen waren. Nach Schätzungen des britischen Innenministeriums kosteten Unterbringung und Unterstützung von Asylbewerbern im vergangenen Jahr rund vier Milliarden Pfund. (rr)

Will Geld von Asylbewerbern zurück: Die britische Innenministerin Shabana Mahmood: Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Thomas Krych
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