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Zigeunergewalt: Tschechische Polizei bildet Spezialeinheit

PRAG. Nach mehreren Übergriffen von Zigeunern auf Einheimische in Nordböhmen hat die tschechische Regierung die Bildung einer Polizei-Spezialeinheit angekündigt, um weitere Gewalt zu verhindern. Der parteilose Innenminister Jan Kubice sagte, die Lage in der Region sei völlig außer Kontrolle, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Der neuen Sondereinheit sollen 200 Beamte angehören.

Mit dieser Maßnahme will die Regierung eine Eskalation der Gewalt zwischen Tschechen und Zigeunern verhindern. Erst am vergangenen Freitag hatten in Rumburg mehr als 1.500 Einwohner vor einer Zigeuner-Siedlung demonstriert, um gegen die zunehmende Gewalt zu demonstrieren. Nach Polizeiangaben ist die Kriminalität in der Region innerhalb von einem Jahr um 20 Prozent angestiegen. Die Zahl der Diebstähle nahm um 37 Prozent zu.

Rassistische Überfälle auf Tschechen

Zudem kam es zu rassistischen Angriffen auf Tschechen. So stürmten Anfang August jugendliche Zigeuner mit Macheten und Eisenstangen eine Bar in Haida, beschimpften die Gäste als „weiße Schweine“ und verletzten drei von ihnen schwer, meldet der schweizer Tagesanzeiger. Kurz darauf wurden sechs Einwohner in Rumburg von 20 Zigeunern angegriffen und verletzt. (ho)

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