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15 Millionen Euro Steuergeld: Wiener Festwochen eröffnen mit Wunderheiler und Satanisten-Band

15 Millionen Euro Steuergeld: Wiener Festwochen eröffnen mit Wunderheiler und Satanisten-Band

15 Millionen Euro Steuergeld: Wiener Festwochen eröffnen mit Wunderheiler und Satanisten-Band

Satanistischen Skandalrocker und ein kroatischer Wunderheiler waren die Highlights der Festwocheneröffnung in Wien. Foto: picture alliance / Gonzales Photo/Peter Troest | Gonzales Photo/Peter Troest / picture alliance / APA-Images | TOBIAS STEINMAURER
Satanistischen Skandalrocker und ein kroatischer Wunderheiler waren die Highlights der Festwocheneröffnung in Wien. Foto: picture alliance / Gonzales Photo/Peter Troest | Gonzales Photo/Peter Troest / picture alliance / APA-Images | TOBIAS STEINMAURER
Satanistischen Skandalrocker und ein kroatischer Wunderheiler waren die Highlights der Festwocheneröffnung in Wien. Foto: picture alliance / Gonzales Photo/Peter Troest | Gonzales Photo/Peter Troest / picture alliance / APA-Images | TOBIAS STEINMAURER
15 Millionen Euro Steuergeld
 

Wiener Festwochen eröffnen mit Wunderheiler und Satanisten-Band

Mit 15 Millionen Euro Steuergeld werden die Wiener Festwochen gefördert. Zur feierlichen Eröffnung am Heldenplatz treten ein kroatischer Wunderheiler und eine satanistische Feministen-Band auf. Scharfe Kritik kommt von der FPÖ.
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WIEN. Österreichs Hauptstadt Wien hat seine Festwochen eröffnet. Bei dem von der SPÖ-dominierten Stadt Wien mit jährlich 15 Millionen Euro unterstützten Kulturfestival traten dafür unter anderem der kroatische Esoteriker Braco und die norwegische Black-Metal-Gruppe „Witch Club Satan“ auf. Braco wird von Anhängern als Wunderheiler verehrt und ist für seinen sogenannten „gebenden Blick“ bekannt.

Nach Angaben der Veranstalter sollte der Kroate mit diesem 76 Minuten dauernden Blick zehntausende Besucher beglücken. Unter Intendant Milo Rau sollen die Festwochen nach eigener Darstellung nicht bloß ein Kulturfestival sein, sondern auch gesellschaftliche Debatten auslösen.

Zumindest dieses Ziel hat auch die Teilnahme von „Witch Club Satan“ an der feierlichen Eröffnung erreicht. Die norwegische Gruppe verbindet nach eigener Beschreibung Black Metal mit feministischer Performancekunst und okkulten Motiven. Bei der Festwochen-Eröffnung trat sie als Teil eines Programms auf, das religiöse, politische und esoterische Elemente miteinander vermischte.

Festwochen für FPÖ „linke Umerziehung“

Der Kultursprecher der Wiener FPÖ, Lukas Brucker, kritisierte die Eröffnung scharf: „Während die Stadt Wien bei Familien, Pensionisten und der heimischen Bevölkerung immer weiter kürzt, werden gleichzeitig Millionenbeträge für linke Agitation, Esoterik-Shows und bizarre Satanisten-Performances hinausgeworfen“, sagte er. Bürgermeister Michael Ludwig und seine Wiener SPÖ seien „völlig entgleist“.

Besonders Bracos Auftritt zeige nach Ansicht Bruckers, wie weit sich die Festwochen von klassischer Kultur entfernt hätten. „Dass so etwas im Rahmen eines angeblich renommierten Kulturfestivals mit Steuergeld finanziert wird, zeigt, wie tief die Wiener Festwochen unter dem Intendanten Milo Rau mittlerweile gesunken sind“, erklärte der FPÖ-Politiker. Die Wiener Festwochen seien zu einem linksradikalen Experimentierfeld für Provokation, politische Agitation und gesellschaftlicher Umerziehung verkommen.

Die FPÖ fordert deshalb einen sofortigen Förderstopp in ihrer derzeitigen Form. Es könne nicht sein, dass die Wiener Steuerzahler Jahr für Jahr Millionenbeträge für „ideologische Provokationen und fragwürdige Inszenierungen“ ausgeben müssten. Dieses Geld gehöre den Wienern zurückgegeben, „anstatt linke Kultur-Experimente zu alimentieren“. (rr)

Satanistischen Skandalrocker und ein kroatischer Wunderheiler waren die Highlights der Festwocheneröffnung in Wien. Foto: picture alliance / Gonzales Photo/Peter Troest | Gonzales Photo/Peter Troest / picture alliance / APA-Images | TOBIAS STEINMAURER
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