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Urlaub im Schlaraffenland

Wir haben uns an die Privilegien unserer Politiker gewöhnt, an die legalen und die illegalen. Kostenloser Eintritt überall, Nutzung der Flug- und Fahrbereitschaft. Spendierte Anzüge oder dienstlich erworbene Vielflieger-Rabatte, die privat genutzt werden, sind auch mal drin. Einige sind über solche Spesen-Geschichten schon gestolpert. Wenn dann öffentlich wird, wie Volksvertreter nassauern, kocht – angeheizt von den Medien – die Bürgerseele.

Um so erstaunlicher, wie wenig es im Blätterwald raschelt, wenn anderswo ungewöhnlich hohe Reisespesen rausgehauen werden. In Berlin bekam gerade eine Zigeunersippe 27.000 Euro bar auf die Hand ausgezahlt (250 Euro für jeden Erwachsenen, 150 Euro für jedes Kind), um ihre Rückreise aus der deutschen Hauptstadt zu finanzieren. Der Haken dabei: Die Roma mußten zwar unterschreiben, daß sie Berlin verlassen. Nur kontrolliert das niemand.

Der Clan mit mehr als 100 Mitgliedern war mit einem auf drei Monate begrenzten Touristenvisum eingereist. Als EU-Bürger müssen sie für Verpflegung und Unterkunft selbst sorgen, einen Anspruch auf staatliche Leistungen haben sie nicht. Soweit die graue Theorie. Ihn der farbigen Wirklichkeit hielten die Zigeuner, angefeuert von linken „UnterstützerInnen“, die Hauptstadt in Atem. Die Anarchos brachten den Roma in einer Art Crashkurs ihr gesamtes Repertoire bei. Nach wildem Camping im Görlitzer Park besetzten die Roma das Künstlerhaus Bethanien und danach eine benachbarte Kirche. Sie forderten Bleiberecht. Am Ende landeten sie bei Vollverpflegung in einem Spandauer Asylbewerberheim und verlangten Wohnungen, natürlich vom Steuerzahler bezahlt. Zufälligerweise stieg die Zahl der Ladendiebstähle in Spandau sprunghaft an.

Inzwischen wird die Konfusion mit jedem Tag größer. Ein Teil der Zigeuner soll die Stadt tatsächlich verlassen haben, ein anderer jedoch in Berlin einfach untergetaucht sein. Doch selbst die Rückkehrer dürften es sich angesichts der Großzügigkeit der deutschen Sozialbehörden vielleicht bald anders überlegen. Zumindest aber werden sie ihren Landsleuten von ihrer profitablen Deutschland-Reise erzählen – und ihnen einen kleinen Urlaubstip geben.

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