Kaiser
Vorhang auf für Kaisers Wochenrückblick Foto: picture alliance/imageBROKER / JF-Montage
Corona, Linksextremismus, Asyl

Kaisers royaler Wochenrückblick

Diese Woche gab es endgültig nur noch ein Thema. Das aber immerhin sehr facettenreich. Die Coronakrise offenbart sich vor allem in der Vielschichtigkeit des politischen und gesellschaftlichen Wahnsinns. Im Netz haben Linksextremisten zu Krawallen und Plünderungen aufgerufen. Der Aufruf an sich ist, angesichts der aktuellen Lage und der bereits weitgehend leergeräumten, also sowieso kaum mehr plünderbaren Supermarktregale, schon dumm und asozial genug.

Wer das Pamphlet, das natürlich wieder einmal auf der linksradikalen Szeneplattform „Indymedia“ veröffentlicht wurde, in seiner Gänze liest, muß sich aber ernsthaft fragen, wie viele giftige Dämpfe man beim Autos abfackeln wohl eingeatmet haben muß, um einen derartigen geistigen Müll zu verzapfen. Unter anderem wird in dem Text, dessen Autor sich selbst „Antikalypse“ nennt, auch zu Anschlägen auf die Energieversorgung aufgerufen.

Weiter hetzen auf „Indymedia“

„Sollte sich die Situation weiter zuspitzen, versuchen wir, unseren revolutionären Beitrag zu den Ausbrüchen von Wut, Ärger, Protesten, Plünderungen und Unruhen zu leisten“, heißt es in der Erklärung, die man in diesen Kreisen wahrscheinlich als zurückhaltende Warnung empfindet, zunächst noch. Dann aber: „Ungeduldige“ könnten allerdings den starken Wunsch verspüren, einen sofortigen Beitrag zur Erschütterung der „Produktionskreisläufe“ zu leisten und einen Schlag versetzen wollen, der „ihre Energieversorgung unterbricht“.

Unterbrochen werden sollte übrigens auch längst die Versorgung der linksautonomen Szene mit derartigen Aufrufen zur Gewalt und Randale. Im Januar dieses Jahres bestätigte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig das Verbot von „linksunten.indymedia“, was aber lediglich dazu führte, daß nun eben auf der Seite „de.indymedia.org“ fröhlich weiter gehetzt und zu Straftaten aufgerufen wird.

Quarantäne in thüringer Erstaufnahme-Einrichtung

In einer Erstaufnahme-Einrichtung im thüringischen Suhl gab es einen Aufstand gegen die dort verhängte Corona-Quarantäne. Die dort lebenden Asylbewerber haben damit gedroht, das ganze Gebäude abzufackeln, wenn sie das Gelände nicht augenblicklich verlassen dürfen. Eine Brandstiftung konnte bisher verhindert werden. Man hätte sie nach dieser öffentlichen Androhung ja auch nur schwerlich irgendwelchen „Rechten“ in die Schuhe schieben können.

Dafür haben aber Asylbewerber versucht, über das Tor der Einrichtung zu klettern, um sich den Quarantänemaßnahmen zu entziehen. Diese wurden in diesem Fall im Übrigen nicht ohne Grund verhängt; war doch bei einem Bewohner des Hauses der chinesische Virus tatsächlich festgestellt worden. Für die meisten der rund 500 in der Anlage lebenden Personen dürfte aber selbst eine Ansteckung völlig ungefährlich verlaufen. Handelt es sich bei der überwiegenden Mehrheit Asylsuchenden doch noch immer um junge Männer.

„Asyl“ ruft, hustet oder niest, darf nach Deutschland

Im Falle der verhinderten Ausbrecherkönige sogar noch um ziemlich glaubensfeste, wie es scheint. Jedenfalls hißten die 30 aggressiven Einwanderer aus Georgien und den Maghreb-Staaten bei ihrem Fluchtversuch die Flagge des IS. Also –inschallah – es wird schon nichts passieren! Zumindest nicht den agilen Islamisten.

Wer übrigens gehofft hatte, daß die aktuelle Situation zumindest zu einem echten Umdenken in Sachen offene Grenzen führen wird, wurde dieser Tage eines besseren belehrt. Die groß angekündigten Einreisesperren gelten nicht für Asylbewerber. Wer also das Wort „Asyl“ ruft, hustet oder niest, wird auch weiterhin bis in die Kommune durchgewinkt, die ihm unbedingt ein sicherer Hafen sein will. Spätestens nach den Vorfällen von Suhl darf man allerdings gespannt sein, wie sicher diese Häfen während allgemeinen Ausgangssperren noch sein werden.

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