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Meinung: Ramadan als Machtdemonstration

Meinung: Ramadan als Machtdemonstration

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Ramadan-Fest
Ramadan-Fest
Besucher des „Festi Ramazan“ 2013 in Dortmund Foto: festiramazan.com
Meinung
 

Ramadan als Machtdemonstration

Im Dortmunder Norden regiert der Prophet. Nacht für Nacht steigt dort im islamischen Fastenmonat das „größte Ramadanfest Europas“. Die Massenveranstaltung – bis zu 19.000 Muslime jeden Alters versammeln sich dort zur nächtlichen Fastenbrechen-Party – ist eine Machtdemonstration. Ein Kommentar von Michael Paulwitz.
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Im Dortmunder Norden regiert der Prophet. Nacht für Nacht steigt dort im islamischen Fastenmonat Ramadan auf dem Festplatz an der Eberstraße das „Festi Ramazan“, laut Eigenwerbung das „größte Ramadanfest Europas“. Die Massenveranstaltung – bis zu 19.000 Muslime jeden Alters versammeln sich dort zur nächtlichen Fastenbrechen-Party – ist eine Machtdemonstration.

Denn die Anwohner haben nichts mehr zu melden. Lautstarke Massen, Autokonvois, Hupkonzerte, Lärm und Gestank bringen die ungläubigen Nachbarn um den Schlaf und ans Ende ihrer Nerven. Um Absperrungen, Halteverbote, Lärmvorschriften und sonstige Behördenauflagen scheren sich die Festival-Besucher nicht. Müssen sie auch nicht, denn sie sind ja in der Überzahl, und niemand setzt die Auflagen durch.

Wegmarke der Landnahme

Wer sich beschwert, wird aggressiv angefahren. Die Polizei rufen? Die erklärt höflich, daß sie eh nichts machen kann. Und die Behörden? Die wissen auch, woher der stärkere Wind weht, erklären auf dem Papier, daß alles in bester Ordnung und hochprofessionell sei, und schauen weg, wenn „manche Besucher“ sich halt nicht an die Regeln halten.

Sie machen ganz einfach ihre eigenen. Die schiere Masse erlaubt ihnen, sich den Raum, den sie beanspruchen, einfach zu nehmen und ihre Bräuche ohne Rücksicht auf die Lebensgewohnheiten der anderen auszuleben und durchzusetzen.

Denn die sind wenige, und Polizei und Stadtverwaltung stehen auch nicht hinter ihnen: Die gehen den Weg des geringsten Widerstandes und lassen der Dynamik der Massenveranstaltung, der sie die Zustimmung nicht verweigern wollten, einfach ihren Lauf. Das macht das „Festi Ramazan“ zu einer weiteren Wegmarke der Landnahme und der gar nicht mehr so schleichenden Islamisierung.

Besucher des „Festi Ramazan“ 2013 in Dortmund Foto: festiramazan.com
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