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Interview der Woche: Michael Klonovsky: „Würde sich die Regierung täglich betrinken, ginge es dem Land besser“

Interview der Woche: Michael Klonovsky: „Würde sich die Regierung täglich betrinken, ginge es dem Land besser“

Interview der Woche: Michael Klonovsky: „Würde sich die Regierung täglich betrinken, ginge es dem Land besser“

Schriftsteller, Aphoristiker, Essayist, Journalist Michael Klonovsky („Land der Wunder“, „Bei Tische altert man nicht“) und AfD-Berater
Schriftsteller, Aphoristiker, Essayist, Journalist Michael Klonovsky („Land der Wunder“, „Bei Tische altert man nicht“) und AfD-Berater
Literat Klonovsky: „Unsere Politiker leisten Beihilfe zur Zerstörung der Zivilisation“, Foto: Imago, Uwe Meinhold
Interview der Woche
 

Michael Klonovsky: „Würde sich die Regierung täglich betrinken, ginge es dem Land besser“

Lebensart ist niemals harmlos – postuliert der Schriftsteller und passionierte Réactionär Michael Klonovsky – sondern Widerstand gegen das Vernichtungswerk der woken Kollektivisten. Nun hat er ein Buch über den Genuß geschrieben: gut Essen gegen schlechte Politik.
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Herr Klonovsky, „Bei Tische altert man nicht“, heißt Ihr neues Buch – aber das stimmt doch gar nicht.

Michael Klonovsky: Wie kommen Sie darauf?

Na im Gegenteil, Essen sorgt für Oxidationsprozesse im Körper, die sozusagen der Motor fürs Altern sind: Gerade bei Tische altert man also!

Klonovsky: Leben sorgt für solche Prozesse. Leben ist Sein zum Tode, vom ersten Schrei an, unausweichlich. Aber in den gelungenen Augenblicken gerinnt die Zeit bis zum Stillstand – und wir altern langsamer. Der Titel „Bei Tische altert man langsamer“ wäre freilich nicht besonders zündend gewesen.

Deswegen habe ich mich für diese Version entschieden, die ja ein altes italienisches Sprichwort zitiert: A tavola non si invecchia. Die Italiener verstehen sowohl etwas vom Tafeln als auch vom Dauern; wenn die das sagen, wird schon etwas dran sein.

Der Titel ist also Marketing?

Klonovsky: Eher Poesie. „Es war, als hätt’ der Himmel/die Erde still geküßt“, stimmt ja auch nicht. Womit sollte der Himmel schließlich küssen? Und doch ist dieses Sprachbild Joseph von Eichendorffs vollkommen plausibel – davon abgesehen, daß es atemberaubend schön ist.

Klonovsky: „Eine Regierung schadet um so weniger, je weniger sie tut“

Der erste Tisch der Nation ist zweifellos der Kabinetts­tisch. Viele Bürger würden sich allerdings, angesichts der „Leistung“ der Bunderegierung wünschen, daß man gerade dort schneller altert – und es folglich endlich Neuwahlen gibt.

Klonovsky: In meinem Buch ist die Rede von jenem Tisch, an dem gespeist und getrunken wird. Theoretisch könnte das auch der Kabinettstisch sein, aber wenn ich mir die Regierung so anschaue, habe ich Zweifel, ob diese Leute ein Organ für den Lebensgenuß besitzen.

Mit Friedrich Merz bei Tische, das ist im Sinne des Amüsements eine ziemlich qualvolle Vorstellung, die aber bestimmt getoppt werden kann durch Herrn Klingbeil, Herrn Wadephul oder Frau Bas. Aber vielleicht irre ich mich ja auch, und Herr Merz explodiert vor Esprit, sobald die Gläser klingen.

Sprich, Sie hätten gerne eine Regierung, die mehr Sinn für Lebensgenuß hat und in der Folge weniger arbeitet?

Klonovsky: Das haben Sie glänzend zusammengefaßt. Ich bin inzwischen ernsthaft der Ansicht, daß eine Regierung einem Land desto weniger schadet, je weniger sie tut – und umgekehrt. Was die Bundesregierung und die Eurokraten mit den Deutschen beziehungsweise den europäischen Völkern veranstalten, gleicht der Fesselung Gullivers durch die Liliputaner:

Fast jedes Gesetz, fast jede Verordnung, fast jeder Kabinettsbeschluß ist eine Fessel. Würde das Bundeskabinett sich jeden Tag geschlossen betrinken, ginge es dem Land besser. Aber nein, sie müssen den Menschen zwanghaft ihre Politik aufdrängen – und die Fesselung Gullivers schreitet fort.

Michael Klonovsky: „Bei Tische altert man nicht“. Bild: Verlag Manuscriptum „edition-sonderwege“
„Bei Tische altert man nicht“ – Jetzt im JF-Buchdienst bestellen!

Teilen Sie die Hoffnung einiger auf vorzeitige Neuwahlen?

Klonovsky: Im kulinarischen Sinne ist das vollkommen gleichgültig. Auch die nächste Regierung wird auf einen Sonderbeauftragten für Gastrosophie und Önologie verzichten und die Steuern nicht senken.

Öno … was?

Klonovsky: Die Wissenschaft vom Wein und Weinbau. Doch stattdessen werden wir weiter mit Agitprop-Texten über die Schädlichkeit des sogenannten Alkoholkonsums überschüttet und müssen schreckliche Nachrichten vom Rückgang des Weinanbaus hören. Wir gehen puristischen Zeiten entgegen. Wahlen werden daran nichts ändern.

„Das Schöne ist Gott – und das Überflüssige ist sein Prophet“ 

Deshalb also nur der Blick aufs Schöne in Ihrem Buch? Der Kunsttheoretiker Bazon Brock mahnt jedoch: „Wer ein Wort des Trostes spricht, ist ein Verräter!“ Machen Sie sich also angesichts der politischen Verhältnisse im Lande mit solch einem allein den tröstlichen Dingen gewidmeten Buch nicht dieses Verrates schuldig?

Klonovsky: Verrat? Dem Gott, der mich erwählte – Dionysos, die Römer nannten ihn Bacchus –, bin ich immer treu geblieben. Ansonsten erinnert mich diese Argumentation an die Rhetorik der Kommunisten, die meinten, das Schöne lenke bloß vom Klassenkampf ab – und so sahen die von ihnen beherrschten Länder ja auch aus.

Bezeichnenderweise waren alle chiliastischen Erweckungsbewegungen schönheits- und genußfeindlich, von den Wiedertäufern über die Jakobiner bis zu den Kommunisten. Auch den Achtundsechzigern galt die Idee des guten Geschmacks als bourgeois, von Hochkultur hielten sie überhaupt nichts, und ihr Faible für das Vergnügen der ostentativen Vögelei hing damit zusammen, daß der Bürger offiziell die Ehe hochhielt und nur heimlich fremdging.

Ich fürchte, Ihre Frage verkompliziert eine eigentlich recht simple Angelegenheit: Egal, wie die Zeiten sind, es gibt keinen Grund, nicht gut zu essen, gut zu trinken und sich mit schönen Dingen zu umgeben. Das Schöne ist Gott, und das Überflüssige ist sein Prophet.

Man muß sich das aber auch leisten können.

Klonovsky: Ich weise in meinem Buch ausdrücklich darauf hin, daß gut und teuer keineswegs dasselbe bedeutet. Es gibt einfache Genüsse, die den größten Delikatessen ebenbürtig sind.

Ach ja, zum Beispiel?

Klonovsky: Spaghetti aglio e olio. Sie müssen natürlich perfekt gemacht sein. Es gibt zahlreiche einfache Gerichte, die, wenn sie gut zubereitet werden, den großen Raffinessen Konkurrenz machen können.

Man muß sich auch beim Wein nicht in Unkosten stürzen. Der gute Herr Steinbrück hatte allerdings recht, als er sagte, man könne keinen Wein unter fünf Euro trinken. Ich würde die Untergrenze erhöhen auf acht Euro beim Weißen und zehn Euro beim Roten. Von da an wird der Stoff überhaupt genießbar. Wer einen guten Wein trinken will, muß mindestens das Doppelte hinlegen.

Aber besser eine handwerklich solide gemachte Flasche von einem seriösen Winzer als drei im Keller mit allerlei Zusätzen auf den Einheitsgeschmack getrimmte von irgendeiner Massenweinplantage.

„Viele Politiker leisten Beihilfe zur Zerstörung unserer Zivilisation“ 

Nun sind Sie seit Jahren Redenschreiber von AfD-Abgeordneten sowie Autor des zeitkritischen Blogs „Acta diurna“

Klonovksy: Das ist kein Blog!

Äh, sondern?

Klonovksy: Ein Online-Tagebuch.

Oh, natürlich … Doch die Frage ist, warum schreiben Sie kein Buch über Politik, wie man angesichts Ihres Brotberufs erwarten würde? Ist es eine Art Weltflucht?

Klonovsky: Das ist, als fragten Sie: Sie arbeiten den ganzen Tag auf dem Fischmarkt, warum essen sie dann Fleisch? Na genau deswegen! Im Gegensatz zum schönen Brauch des Fischverzehrs empfinde ich das Politische allerdings als Belästigung, als eine Art Straßenlärm.

Ich habe mich nicht freiwillig in dieses Metier begeben, sondern weil ich der Ansicht bin, daß viele deutsche Politiker Beihilfe zur Zerstörung der westlichen Zivilisation leisten, sei es durch die Förderung der Migration, sei es durch das Schleifen ihrer Grundlagen.

Aber ich will mich nicht rund um die Uhr mit solchen Figuren und ihren Taten beziehungsweise Unterlassungen beschäftigen.

Aber vielleicht schreiben Sie in Ihrem Buch ja doch über Politik und Gesellschaft, dessen Untertitel immerhin lautet: „Gastrosophische Unbotmäßigkeiten wider die Abstinenz, das Maßhalten, die Büßerkost und andere Irrlehren“. Was verbirgt sich dahinter?

Klonovsky: Das, was ich vorhin den neuen Puritanismus nannte. Der hat für meine Begriffe drei Ursachen: Zunächst die Tatsache, daß in einer kinderarmen, überalterten, wohlstandsverwahrlosten Gesellschaft das Leben selbst und dessen möglichst lange Dauer als höchster Wert gelten. Deshalb beschäftigen sich viele Zeitgenossen so penibel damit, was als gesund und was als ungesund gilt. Das aus dieser Beschäftigung resultierende Motto lautet ungefähr: Wenn das Leben schon langweilig ist, soll es möglichst lange dauern.

Nun kommt, zweitens, der Staat ins Spiel, der diese, ich würde sagen: kollektive Neurose dafür benutzt, immer größere Bereiche des Privatlebens der Bürger zu kontrollieren. Es besteht ein großes Bedürfnis der Herrschenden, die Bevölkerung so weit zu disziplinieren, daß die Menschen sich in sämtliche administrative Maßnahmen fügen. Die Gesundheit ist für den Staat ein idealer Hebel, um auf das Privatleben der Bürger zuzugreifen, etwa dadurch, daß man ihnen angeblich gesundheitsförderliche Verhaltensweisen nahelegt oder ihnen umgekehrt Angst um ihr Wohlbefinden macht, wenn sie den Empfehlungen nicht folgen.

In diesen Zusammenhang gehört auch das Hui-buh! um den Klimawandel, der ja ursächlich mit der Ernährung in Verbindung gebracht wird – auch wieder ein Hebel, um Angst zu schüren, Wohlverhalten anzumahnen und dafür Kontrollinstanzen einzurichten.

Der dritte Aspekt ist die Ausbreitung des Islam und die Gewöhnung der Bürger an neue Regeln des Zusammenlebens, etwa daß künftig eben in immer mehr Stadtteilen kein Alkohol getrunken wird und halal das neue Bio ist. Ob sich die Moslems freilich einreden lassen, auf Fleisch zu verzichten und stattdessen Mehlwürmer und Rüsselkäfer zu zutzeln, möchte ich bezweifeln. Aber dem Klima ist es sowieso egal, und wenn die Almans spuren, reicht das ja.

„Säkulare Religionskollektive der Veganer und Klimaner“ 

Im Buch schreiben Sie auch von der „Politisierung des Essens“ und nennen den Eintopfsonntag der Nationalsozialisten den Vorläufer des Veggie-Day. Sie stellen die These auf, Speisevorschriften seien eigentlich das Merkmal von Religionen und verweisen in diesem Zusammenhang darauf, daß es im links-woken Milieu bezeichnenderweise immer mehr Menschen gibt, die „dies nicht essen, das nicht vertragen und jenes ablehnen“. Was braut sich da zusammen?

Klonovsky: Sich durch historisch gewachsene Ernährungsvorschriften von anderen Kollektiven abzugrenzen, ist eigentlich eine Eigenschaft von religiösen Gemeinschaften. Heute hat sich vor allem in jüngeren urbanen Milieus ein regelrechter Kult um die Ernährung ausgebreitet, der asketisch und zugleich politisch ist. Die Veganer oder die Klimaner sind in dieser Hinsicht säkulare Religionskollektive.

Ob nun Gott, das Klima, der Tierschutz oder die Gesundheit angerufen werden, es geht immer auch um Distinktionsgewinn und Gruppenzugehörigkeit. Solange sie einen in Ruhe lassen, ist mir das egal, aber es steht nicht zu erwarten, daß sie das tun.

Ist „Bei Tische altert man nicht“ also in Wahrheit eine Art Samisdat-Literatur, als harmlose Lebensart getarnter kultureller Widerstand?

Klonovsky: Lebensart ist nie harmlos. Der Angriff auf die europäische Zivilisation, der von den Woken und Progressisten auf der einen, den anpassungsunwilligen frommen Migranten auf der anderen Seite geführt wird, gilt ja in hohem Maße der alteuropäischen Art zu leben.

Zu dieser Lebensart gehören der Flirt und die offene Präsentation weiblicher Reize genauso wie die Piazza mit ihren Straßencafés, das gemeinsame Essen und Trinken, überhaupt das, was die Franzosen Savoir-vivre nennen, sowie eine ungezwungene Konversation. Die europäische Lebensart ist geprägt vom Spiel der Geschlechter, dem optischen Werben der Frauen und dem Konkurrenzkampf der Männer um sie.

Die europäische Lebensart ist freizügig, freisinnig und von der Idee durchdrungen, daß dieses Dasein letztlich nur ästhetisch zu rechtfertigen ist. Sie ist liberal, aber im Sinne Thomas Manns, der geschrieben hat: „Bin ich liberal, so bin ich es im Sinne der Liberalität, nicht des Liberalismus.“ Diese Liberalität in Verbindung mit der Idee des freien Individuums ist genuin europäisch, andere Kulturen kennen so etwas nicht.

Wer die europäische Lebensart angreift, greift letztlich das Individuum an. Wenn Sie sich die aktuellen Gegner anschauen, werden Sie feststellen, daß es in der Regel puristische, genußfeindliche und den Werken der westlichen Ästhetik abholde Kollektivisten sind.

„Wer sich manierlich benimmt und gut kleidet, ist heute schon Guerilla“ 

Ist die bürgerliche Tafel heute also ein Hort der Réaction? Nicht nur hinsichtlich dessen, was und wie gegessen wird, sondern als kulturelle Institution – von der Vorstellung, sich angemessen zu kleiden und zu benehmen, bis hin zu den dort gepflegten geistigen Diskursen?

Klonovsky: Ich mag den Begriff „Diskurs“ nicht, und mit dem Attribut „bürgerlich“ verbinde ich aktuell eher die Assoziationen Feigheit und Anpassung, ansonsten aber: So ist es wohl. Allein wer sich manierlich benimmt oder gut kleidet, schließt sich heutzutage ja einer Guerilla an.

„Das Schicksal der Völker wird von der Art ihrer Ernährung bestimmt“, zitieren Sie den französischen Gastrosophen Brillat-Savarin. Wenn das stimmt, was steht uns Deutschen dann bevor?

Klonovsky: Ursprünglich meint diese Sentenz, daß Völkerschaften mit den Nahrungsmitteln auskommen mußten, die sie zu Hause vorfanden, und davon in ihrem Charakter geprägt wurden. Um das zu illustrieren, genügt der Hinweis auf die Wein/Met- und Olivenöl/Schweinefett-Grenzscheide zwischen Römern und Germanen. Auch heute, wo sich alles mischt und man überall alles kaufen kann, verlaufen die schicksalsprägenden Grenzen zwischen Kultur und Barbarei.

Ich würde die Prognose wagen: Eine Gesellschaft, die den Weingenuß als ungesund kriminalisiert und eines Tages apotropäische Säuferlebern auf Bordeaux-Flaschen klebt, die das Rauchen komplett verbietet wie in Neuseeland, die Tafelfreuden als klimaschädlich und wahrscheinlich auch randgruppenfeindlich und den Flirt als sexistisch ächtet, überall Gesundheitskontrollen etabliert, die irgendwann ein Zentralcomputer steuern wird, der sämtliche Daten der Bürger verwaltet und ihnen im Falle schlechter Blutwerte die Ernährung vorschreibt, die Eiweiß aus Insekten gewinnt und die irrationale Lebensart durch ein effizient organisiertes, langes gesundes Leben ersetzt, eine solche Gesellschaft wäre bis zu ihrer verdienten Überflüssigwerdung ein perfektes Anhängsel der KI.
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Michael Klonovsky. Der Schriftsteller, Aphoristiker und Journalist, geboren 1962 in Schlema im Erzgebirge, aufgewachsen in Ost-Berlin, schrieb für den ­Morgen, die Zeit und war bis 2016 „Chef vom Dienst“ des Nachrichten­magazins Focus. Danach beriet er verschiedene AfD-Politiker, darunter Frauke Petry und Jörg Meuthen, und schrieb Reden für Parteichef Alexander Gauland.

Auf seiner Online-Seite führt er das réactionäre kulturpolitische Online-Tagebuch „Acta diurna“. Außerdem veröffentlichte er zahlreiche Bücher, wie den viel gelobten Wende-Roman „Land der Wunder“ (2005), zuletzt „Die schöne Apothekerin“ (2023) und „Alles für ­Buntland! Reaktionäres vom Tage“ (2024).

Nun ist sein neuer Band im Verlag Manuscriptum erschienen: „Bei Tische altert man nicht. Gastrosophische Unbotmäßigkeiten wider die Abstinenz, das Maßhalten, die Büßerkost und ­andere Irrlehren“

Aus der JF-Ausgabe 8/26

Mehr von Michael Klonovsky: „Heimat ist, wo du bespitzelt wirst“ und „Der Teufel, das sind Sie!“

 

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