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Nach ausgefallener Rassentrennung: „Gegen AfD und Springerpresse“: Volksbühnen-Intendant legt nach

Nach ausgefallener Rassentrennung: „Gegen AfD und Springerpresse“: Volksbühnen-Intendant legt nach

Nach ausgefallener Rassentrennung: „Gegen AfD und Springerpresse“: Volksbühnen-Intendant legt nach

Volksbühne Intendant Matthias Lilienthal: Will Theater zur Anti-AfD-Bude machen. Foto: picture alliance/dpa | Soeren Stache
Volksbühne Intendant Matthias Lilienthal: Will Theater zur Anti-AfD-Bude machen. Foto: picture alliance/dpa | Soeren Stache
Intendant Matthias Lilienthal: Will Theater zur Anti-AfD-Bude machen. Foto: picture alliance/dpa | Soeren Stache
Nach ausgefallener Rassentrennung
 

„Gegen AfD und Springerpresse“: Volksbühnen-Intendant legt nach

Volksbühnen-Intendant Lilienthal will das Berliner Theater nach dem Schwimmbecken-Eklat gezielt gegen AfD und „Springerpresse“ positionieren – finanziert aus dem Landeshaushalt.
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BERLIN. Der wegen eines mittlerweile abgesagten Schwimmnachmittags (JF berichtete) ausschließlich für Schwarze in die Kritik geratene Intendant der Berliner Volksbühne, Matthias Lilienthal, hat angekündigt, das Theater zu einer Anti-AfD-Institution zu machen. „Wir haben eine ganz klare Anti-AfD-Haltung und die werden wir auch zeigen“, sagte der Chef des fast ausschließlich durch Steuergelder finanzierten Hauses im Gespräch mit dem Freitag.

Er könne nur „mit großem Verwundern“ feststellen, dass die AfD auch in der Hauptstadt „laut Meinungsumfragen eine starke Partei“ sei. Das geplante zeitweise Verbot für Weiße, ein von dem Theater aufgebautes Schwimmbecken zu nutzen, bezeichnete er als „soziale Aktion“. Dass die Volksbühne auf die Absage des Schwarzen-Schwimmens mit einem „Fickt Euch“-Banner reagierte, nannte er „super“. Zugleich warf er der CDU vor, mit der Kritik an der Veranstaltung gegen das Antidiskriminierungsgesetz verstoßen zu haben. „Als Teile der CDU gesagt haben, diese Veranstaltung darf so nicht stattfinden, haben sie dieses Gesetz gebrochen.“

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Volksbühne-Intendant echauffiert sich auch über Infrastruktur

Auch gegenüber dem Fachmagazin Die deutsche Bühne machte Lilienthal kein Geheimnis aus seinen Anti-AfD-Plänen. Ziel sei es, die Volksbühne mit Künstlern wie „Marlene Monteiro Freitas, Toshiki Okada, Wallace Ferreira und Davi Pontes ein internationales Line-Up als Widerstand gegen die AfD und die Springerpresse aufzustellen“.

Zugleich empörte sich der Intendant über den Zustand der Hauptstadt: „Wenn man versucht, eine U-Bahn zu nehmen, dauert das ewig. Wenn man in der Notaufnahme eines Krankenhauses landet, wartet man acht Stunden. Wir haben hier eine total runtergerockte Infrastruktur in einer schlecht gemanagten Stadt“. Mit der Aktion gebe es nun eine „Diskussion darüber“, welche „Infrastruktur wichtig ist“.

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Die Volksbühne erhält allein in diesem Jahr mehr als 25 Millionen Euro aus dem Haushalt der überschuldeten Hauptstadt. Für das Schwimmbecken wurden nach Medienberichten rund 300.000 Euro ausgegeben. (ho)

Intendant Matthias Lilienthal: Will Theater zur Anti-AfD-Bude machen. Foto: picture alliance/dpa | Soeren Stache
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