LONDON. Der britische Kabarettist und Schauspieler John Cleese hat seine Unterstützung für Rupert Lowes migrationskritische Partei Restore Britain bekundet. „Ich vertraue diesem Mann mehr als anderen Anführern“, schrieb er auf dem Kurznachrichtendienst X. Nach der von ihm beklagten „rituellen“ Kritik fügte er hinzu: „Ich bin kein Rassist, sondern ein Kulturalist. Ich glaube, dass manche Kulturen besser sind als andere. Und bevorzuge Kulturen, die keine Steinigungen, Päderastie, Gewalt gegen Ehefrauen, weibliche Genitalverstümmelung und die Enthauptung von Gegnern befürworten.“
I see I am being ritually insulted for my support of this man
The uneducated call me a racist
I am not a racist
I am a culturalist
I believe that some cultures are better than others
I prefer cultures to do not advocate stoning, pederasty,
wife beating, female genital… https://t.co/dpzlIRrAoV— John Cleese (@JohnCleese) July 28, 2026
Lowe bedankte sich bei Cleese für seine Unterstützung. „Wenn bloß mehr Personen des öffentlichen Lebens die Eier hätten wie John Cleese“, schrieb der Unterhausabgeordnete auf X. „Seine Unterstützung für unseren Untersuchungsausschuss zu den Kinderschänderbanden in Großbritannien ist zu begrüßen.“
Cleese warnte mehrfach vor „politischer Korrektheit“
Cleese, bekannt für mehrere Monty-Python-Filme wie „Das Leben des Brian“ sowie die Sitcom „Fawlty Towers“, fällt nicht zum ersten Mal mit Kritik an aktueller Politik auf. 2024 hatte er gegenüber der Tagespost vor der „politischen Korrektheit“ gewarnt (JF berichtete). „Menschen, die versuchen, andere Menschen durch zwanghafte Gesetzgebung gut zu machen, enden am Ende immer mit etwas viel Schlimmerem, als womit sie angefangen haben.“ Insbesondere die Wissenschaft leide unter „dem Einfluss des Wokismus“.
Restore Britain wurde zunächst 2025 als eine parteiübergreifende Graswurzelbewegung gegründet und wurde im vergangenen Februar zu einer Partei. Deren Gründer Lowe war zuvor von Reform UK ausgeschlossen worden, nachdem er Nigel Farages Eignung als möglicher Regierungschef in Frage gestellt hatte. Bei der jüngsten Nachwahl im nordenglischen Wahlkreis Makerfield erreichte die Restore-Kandidatin Rebecca Shepherd den dritten Platz mit 6,8 Prozent (JF berichtete). Landesweit steht die Partei laut dem Umfrageinstitut YouGov bei vier Prozent.
Die Partei setzte sich unter anderem zum Ziel, mindestens 1,8 Millionen Migranten in drei Jahren zur Ausreise zu zwingen oder abzuschieben, einschließlich sämtlicher Illegaler. Ebenso will sie „Hassrede“-Gesetze abschaffen, die „niedrigste Körperschaftssteuer Europas“ einführen sowie die Todesstrafe wieder verhängen. Zuletzt aber hatte sich Lowe von einigen Anhängern und Mitgliedern distanziert, die eine radikalere Migrationspolitik innerhalb der Partei fordern. „Ich verachte diese rechtsradikalen Ethnonationalisten und Neonazis. Deren Ideologien haben mich nie inspiriert“, sagte er dem US-Podcaster Bret Weinstein. (kuk)






