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„Zur Unterwerfung bereit“: Warum der Islam keine Widerrede duldet

„Zur Unterwerfung bereit“: Warum der Islam keine Widerrede duldet

„Zur Unterwerfung bereit“: Warum der Islam keine Widerrede duldet

Die orientalische Ornamentik verdankt sich dem Bilderverbot im Islam – wo ein Gott absolute Unterwerfung fordert. Foto: Jungeuropa/ChatGPT
Die orientalische Ornamentik verdankt sich dem Bilderverbot im Islam – wo ein Gott absolute Unterwerfung fordert. Foto: Jungeuropa/ChatGPT
Die orientalische Ornamentik verdankt sich dem Bilderverbot im Islam – wo ein Gott absolute Unterwerfung fordert. Foto: Jungeuropa/ChatGPT
„Zur Unterwerfung bereit“
 

Warum der Islam keine Widerrede duldet

Mit seinem neuen Buch legt der Chemnitzer Politikwissenschaftler Lothar Fritze eine gründliche Arbeit über die Grundlagen des islamischen Expansionsdrangs vor. Dass das Buch bei Jungeuropa erscheint, darf dabei als interessante Randnote gelten.
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Braucht es wirklich noch ein weiteres Buch über den Islam? Spätestens die Attentate vom 11. September 2001 in den USA sowie die verheerenden Anschläge in Zügen und Bussen in Madrid 2004 und London 2005 haben verdeutlicht, was eine zunehmende Islamisierung ethnokulturell vormals relativ homogener Staaten für Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Seitdem sind Hunderte von Publikationen erschienen, die das Thema Islam und islamische Zuwanderung in verschiedensten Tonlagen, mit unterschiedlichsten Schwerpunktsetzungen thematisiert haben. Bücher von Hamed Abdel-Samad, Akif Pirinçci, Thilo Sarrazin, Henryk M. Broder, Tilman Nagel, Necla Kelek oder Constantin Schreiber, um nur einige Namen zu nennen, waren in Deutschland allesamt Bestseller.

Im europäischen Ausland sind es Autoren wie Ayaan Hirsi Ali, Oriana Fallaci oder Douglas Murray, die sich hunderttausendfach verkaufen. Allein die Tatsache, dass im Jahr 2026 ein Buch mit dem Titel „Zur Unterwerfung bereit: Über muslimische Zuwanderung und die Islamisierung Europas“ erscheint, zeigt, dass das Thema von anhaltender Relevanz ist.

Krise, Migration, Schweigekartell

Die Grenzöffnung 2015 wirkte wie ein Teilchenbeschleuniger bereits vorhandener Probleme, die unser Land verändert haben, wie kaum etwas anderes seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Dabei stehen sich unversöhnlich zwei Lager gegenüber: Einerseits die Unterstützer offener Grenzen, die jede Kritik an kulturfremder Migration als rassistisch und islamophob framen und im Zusammenspiel von Politik, Medien, NGOs und Verfassungsschutz zunehmend kriminalisieren.


Zum anderen gerade der ökonomisch benachteiligte Teil der Bevölkerung, der die Folgen unkontrollierter Massenmigration als erstes zu spüren bekommt, und sich zunehmend kulturell gedemütigt und fremd im eigenen Land fühlt.

Die 2017 vom britischen Journalisten David Goodhart getroffene Unterscheidung zwischen Anywheres und Somewheres beschreibt diese Gruppen weiterhin am zutreffendsten. Der Philosoph und Politikwissenschaftler Lothar Fritze liefert in seinem neuen Buch keine sensationell neuen Erkenntnisse. Vielmehr fasst er die religiösen und ideologischen Prämissen des Islam routiniert zusammen und kontrastiert diese mit der seiner Meinung nach „illegitimen Staatstätigkeit“ verschiedener deutscher Regierungen, die sich in einer Mischung aus Naivität und weltanschaulicher Überzeugung einer Politik der Islamisierung Deutschlands verschrieben hätten.

Böckenförde heute

„Ein freiheitlich-demokratischer Staat, der sich als ein solcher behaupten will, muss Zuwanderung generell steuern und speziell Zu- und Einwanderung von Menschen mit nichtintegrierbaren politisch-moralischen Grundorientierungen (zumindest) auf ein verkraftbares Maß drosseln.“ Dieser Satz gleich zu Beginn bringt eine bare Selbstverständlichkeit zum Ausdruck.

Dennoch markiert der polit-mediale Komplex jeden als „umstritten“ oder gar „menschenfeindlich“, der diese öffentlich kundtut. Dabei passt Fritze hier lediglich das berühmte Böckenförde-Diktum, ein freiheitlich-säkularer Staat beruhe auf Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren könne, ans Zeitalter real existierender Masseneinwanderung an.

Der Islam fordert bedingungslose Unterwerfung

Auf weit mehr als der Hälfte der knapp 250 Seiten analysiert Fritze die religiösen und weltanschaulichen Grundlagen des Islam. Dabei stützt er sich auf seine eigene Korananalyse, Islamwissenschaftler wie vor allem Tilman Nagel und islamische Theoretiker wie den 1966 in Ägypten hingerichteten Sayyid Qutb, der als Vordenker der Muslimbruderschaft gilt und Osama bin-Laden zur Gründung von al-Qaida inspiriert hat.

Sein Ergebnis ist eindeutig: Der Islam als Ganzes fordert die bedingungslose Unterwerfung jedes einzelnen unter die Gebote des Korans und der Scharia und ist daher nicht mit dem europäischen Verständnis von Individualismus, Demokratie, Rechtsstaat und Meinungsfreiheit kompatibel. Jeder, so Fritze, der Koran und Scharia über das Grundgesetz stelle, bleibe „ein nichtintegrierter Fremder – mag er auch fließend Deutsch sprechen“.

Jungeuropa – eine interessante Adresse

Über die Gründe der westeuropäischen Staaten, die Grenzen zu öffnen und somit aktive Beihilfe zur beschleunigten Islamisierung ihrer Länder zu leisten, gibt Fritze hier wenig Antworten, hat dazu aber in seinen Büchern „Der böse gute Wille“ (2016) und „Kulturkampf: Moralischer Universalismus statt Selbstbehauptung“ (2021) alles Notwendige gesagt. Seinem konsequenten Urteil über dieses Vorgehen ist nichts hinzuzufügen: „Die massiven Versuche der dominierenden politisch-medialen Elite, dem Volk eine multikulturelle Gesellschaft schmackhaft zu machen, (…) tragen totalitäre Züge.“

Dass dieses Buch bei Jungeuropa erscheint, ist durchaus bemerkenswert. 2023 publizierte der in Dresden beheimatete neurechte Verlag mit „Feindbild Islam als Sackgasse: Plädoyer für einen rechten Kurswechsel“ von Frederic Höfer einen Beitrag, der eine heftig geführte innerrechte Debatte auslöste. Höfer sieht in vielen Muslimen natürliche Verbündete von Konservativen und Rechten, da man mit dem woken Universalimus denselben Feind habe.

Mit dem Buch beweist Verleger Philip Stein Streitlust 

Die Abwehr gegen dessen Kampf für Abtreibung und gegen die Familie sowie die massive Propagierung der Gender- und Transgenderideologie selbst in Kitas und Schulen seien das vereinigende Band beider Lager, die die Differenzen bei weitem überwögen. In der AfD war es Maximilian Krah, der sich diese Position zu eigen machte. Mehrheitsfähig wurde sie allerdings weder in der Partei noch im erweiterten Vorfeld. Dazu gehört die Islamkritik zu sehr zur DNS der AfD und vieler ihrer Unterstützer. Zudem bespielen prominente Führungspersönlichkeiten wie Alice Weidel oder Beatrix von Storch dieses Thema regelmäßig und überaus erfolgreich. 

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Verlagsleiter Philip Stein hält die Islamkritik für ein „Boomerthema“, das seiner Meinung nach nicht im Zentrum von Vorfeld und Partei stehen sollte, da es von den wirklichen Herausforderungen ablenke. Dass er Fritzes Buch dennoch ins Verlagsprogramm aufgenommen hat, spricht für seine Freude an leidenschaftlich geführten, kontroversen Debatten, die im deutschen Verlagswesen schon lange nicht mehr selbstverständlich sind.

„Zur Unterwerfung bereit“ bietet klassische Islamkritik, die den Stand der Forschung souverän abbildet. Fritze formuliert präzise, verständlich, ohne jede Schnörkel und Abschweifungen, so dass das Buch jedem zu empfehlen ist, der sich einen einführenden Überblick verschaffen möchte. Zur Ergänzung sei noch das Buch Frederic Höfers empfohlen, um einen Überblick über die breitgefächerte Islamdebatte im rechten Lager zu bekommen.


Lothar Fritze: Zur Unterwerfung bereit. Über ­muslimische Zuwanderung und die Islamisierung Europas. Jungeuropa Verlag, Dresden 2026, gebunden, 248 Seiten, 22 Euro.

Aus der JF-Ausgabe 31-32/26.

Die orientalische Ornamentik verdankt sich dem Bilderverbot im Islam – wo ein Gott absolute Unterwerfung fordert. Foto: Jungeuropa/ChatGPT
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