Literatur · Revoltenjahr 1848: Panorama eines europäischen Aufstands Von Jütland bis Sizilien, von Portugal bis Galizien: In seinem neuen Buch zeigt der Historiker Christopher Clark, wie das enttäuschte Bürgertum und die verelendete Arbeiterschaft 1848 gegen die Mächtigen Europas rebellieren.
Literatur · Humboldt und die Moderne: Was macht eine Gemeinschaft aus? Wilhelm von Humboldt ist weniger bekannt als sein Bruder Alexander – doch nicht minder einflußreich. Zwei epochale Werke sezieren nun den politischen Theoretiker wie kein Buch zuvor. Wolfgang Müller rezensiert.
Literatur · Ein SED-Politiker berichtet über eine DDR, die es nie gab Der zweite Band der Memoiren des SED-Politikers Egon Krenz behandelt die letzten beiden Jahrzehnte des DDR-Regimes. Dabei spart der Autor nicht mit Verharmlosungen.
Literatur · Die politische Klasse ist im Rausch der Privilegien Altmietvertrag, Bürgergeld oder Visagistin: Nickolas Emrich beschreibt, wie staatliche Regulierungen viele gesetzlich bevorteilen und damit für ein unproduktives System korrumpieren.
Literatur · Volker Braun: Avantgardist der Niederlage Im Osten wie im Westen unbequem: Die Werke des sächsischen Schriftsteller und Dramaturgen Volker Braun erzählen vom Leben in Übergangsgesellschaften. Warum sie nach Jahrzehnten aktuell bleiben, erklärt Thorsten Hinz.
Literatur · Abgesang auf „den Westen“: Wenn die Bedeutung schwindet Ist der Westen am Ende? Daran glaubt der französische Anthropologe Emmanuel Todd, der dem Westen eine geistige Leere vorwirft – und dessen Widersprüche anhand des Ukrainekrieges anprangert. Eine posthum veröffentlichte Rezension von Eberhard Straub.
Literatur · Friedrich Gottlieb Klopstock: Ein Stern, der nicht mehr strahlt Er lebte immer zwischen Diesseits und Jenseits – und geriet nach einigen Erfolgen ins Dunkel der Geschichte. Nun will eine Biographie den Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock zum 300. Geburtstag aus der Vergessenheit befreien. Er war mit Kant und Kafka der dritte „Herr K.“
Literatur · Fußball, von der Postdemokratie instrumentalisiert Günter Scholdt beklagt die seit Jahren zunehmende penetrante Politisierung des Fußballs und damit die Entfremdung vieler Fans. Sein Befund: Mit der Politisierung des beliebten Freizeitvergnügens wird mehr zerstört, als ein bloßer Sport.
Literatur · Paläogenetik, oder der Weltherrschaft auf der Spur Daß Ethnien und Individuen unterschiedlich sind, ist bekannt – doch warum, wird immer noch erforscht. Ein spanisch-französischer Biologe zeigt nun auf, wieviel davon Paläogenetik erklären kann. Eine Rezension von Ludwig Witzani.
Literatur · Mutterschaft – die Hingabe als Arbeitsauftrag Ohne antifemistischen Furor oder kitschige Verklärungen: Victoria Bonelli hat ein lesenswertes Buch über ihre erfüllende Tätigkeit als „Vollzeitmutter“ geschrieben.
Literatur · Kafka, oder: Wenn das Unerklärliche hingenommen wird Vor hundert Jahren starb Franz Kafka. Er ist einer der wenigen Schriftsteller, die um so heller strahlen, je länger sie tot sind. Woran liegt das?
Literatur · Wie Israel-Kritiker mit Reizvokabeln jonglieren Ist Israel an allem schuld? Der Jurist Kai Ambos und der Politikwissenschaftler Ilan Pappe analysieren die Wurzeln des Nahost-Konfliktes – und kommen zu höchst einseitigen Schlüssen.
Literatur · Chesterton, der Apostel des gesunden Menschenverstandes Der englische Schriftsteller Gilbert K. Chesterton wir 150 Jahre alt. Eine unnachahmliche Mischung aus polemischem Witz gegen Zeitgenossen und dem Tiefenrauschen seiner Gläubigkeit durchzieht sein ganzes Werk Eine Würdigung von Matthias Matussek.
Literatur · Jura ist eine kulturelle Leistung Der Jurist Ernst-Joachim Lampe analysiert die Rechtsanthropologie der Gattung Mensch. Und kommt zu einem vorsichtigen Ergebnis: Recht ist ein Zeichen für Fortschritt.
Literatur · Martin Sellners „Remigration“ – An Grundfesten rütteln Martin Sellners Thesen über „Remigration“ schießen vielfach über das Ziel hinaus. Dennoch sind sie ein wertvoller Debattenbeitrag. Eine Rezension von Jörg Kürschner.
Literatur · Nicolás Gómez Dávila im Porträt: Von der Einsamkeit auf verlorenem Posten Wenige Zeichen, viele Weisheiten: Mit seinen Aphorismen inspiriert Nicolás Gómez Dávila bis heute Generationen von Konservativen. Nun liegt eine Neuauflage seiner Biographie vor.Werner Olles rezensiert.
Literatur · Leihmutterschaft – Von Frauen als Brutkästen und gekauften Kindern Birgit Kelle stellt in der Bibliothek des Konservatismus ihr neues Buch „Ich kauf mir ein Kind – Das unwürdige Geschäft mit der Leihmutterschaft” vor. Darin geht es auch um grundsätzliche Fragen von Moral und Menschenwürde.
Literatur · Universitäten stehen im Zentrum des Kulturkampfes Daß deutsche Universitäten von linken und linksradikalen Kräften dominiert sind, ist nicht neu. Dennoch lohnt sich ein Blick in den Erfahrungsbericht der ehemaligen RCDS-Bundeschefin Franca Bauernfeind. Michael Dienstbier rezensiert.
Literatur · Zwischen Aufbruch und Ausverkauf – Die Geschichte Rußlands seit dem Ende der Sowjetunion Die Soziologin Katharina Bluhm schlägt mit ihrem Buch „Rußland und der Westen“ einen Bogen vom Untergang der Sowjetunion bis zu Putins Kriegsführungsstaat. Erfrischend nüchtern schildert sie den Zustand des Landes. Eine Rezension.
Literatur · Kriegsverbrechen und das Völkerrecht: Es gelten die Maßstäbe der Sieger Oft schreibt der Sieger nicht nur die Geschichte, sondern auch die Regeln um. Der Offizier Klaus Hammel und der Jurist Rainer Thesen analysieren nun die ungleiche völkerrechtliche Ahndung von Kriegsverbrechen. Eine Rezension von Stefan Scheil.
Literatur · 150 Jahre Karl Kraus – Ein Heiliger im Dienst der deutschen Sprache Vor 150 Jahren wurde der begnadete Sprach- und Kulturkritiker Karl Kraus geboren. Er gründete die legendär gewordene satirische Zeitschrift „Die Fackel“. Matthias Matussek über das bewegte Leben eines großen Literaten.
Literatur · 300 Jahre Immanuel Kant – Revolution ohne Blut, nur mit Gedanken Zum 300. Geburtstag Immanuel Kants überschlägt sich die Literaturszene. Ob fetter Wälzer für Kenner oder leicht verständlicher Comic für Einsteiger – wer sich mit der Geistesgröße beschäftigen will, kommt auf seine Kosten. Die JUNGE FREIHEIT stellt einige Werke vor.
Literatur · Vladimir Nabokovs Werk – Mehr als nur Lolita Vor 125 Jahren wird der russische Schriftsteller Vladimir Nabokov geboren. Seine Erzählwelten werden von Genies und Wahnsinnigen bevölkert. Doch bekannt macht ihn vor allem ein Werk.
Literatur · Der Unternehmer Hugo Junkers – Das Leben ist ein Kampf Der Historiker Armin Fuhrer veröffentlicht eine lesenswerte Biographie über den Ingenieur und Industriellen Hugo Junkers. Sein Leben war ein auf und ab – und endete tragisch.
Literatur · David Engels und die Ermutigung, seinen Mann zu stehen Der Historiker David Engels portraitiert Lebensbilder des Widerstandes aus verschiedenen Epochen. Von dem französischen Romantiker François de Chateaubriand bis hin zu Henry David Thoreau oder Yukio Mishima ist das Buch eine Feier des Mutes.