POTSDAM. Der Vorstand der brandenburgischen CDU-Mittelstandsunion (MIT) hat einen Antrag aus den eigenen Reihen zur Aufhebung des Unvereinbarkeitsbeschlusses mit der AfD mit großer Mehrheit abgelehnt. Die beiden Vize-Landesvorsitzenden Ferdinand Fiedler und Frank Goral hatten den Antrag gegen Ende der gestrigen Sitzung eingebracht (die JF berichtete).
Laut einem Bericht der Welt stimmten elf Vorstandsmitglieder dagegen, es gab zwei Enthaltungen, und nur einer votierte für die Aufhebung der Brandmauer. Nach dem öffentlichen und parteiinternen Druck, den der Antrag ausgelöst hatte, knickte also mindestens sogar einer der Antragsteller ein.
CDU erleichtert über Brandmauer-Entscheidung
Die CDU bildet in Brandenburg eine Koalition mit der SPD und liegt laut der aktuellen Infratest-dimap-Umfrage bei zwölf Prozent. Die AfD kommt auf 37 Prozent. Mit der Ablehnung des Antrages bleibt der Wirtschaftsflügel beim Kurs der Bundesparteispitze um Kanzler Friedrich Merz und des Landesverbands.

Der Brandenburger CDU-Generalsekretär, Julian Brüning, freute sich über das klare Ergebnis. Gegenüber „Welt-TV“ sagte er: „Die AfD ist für uns kein Partner, und diese Haltung teilt auch die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Brandenburg.“ (fh)




