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Folge 16: Das komplette Ausmaß des Versagens der Sozis beim DFB

Folge 16: Das komplette Ausmaß des Versagens der Sozis beim DFB

Folge 16: Das komplette Ausmaß des Versagens der Sozis beim DFB

Diesmal rechnet unser Kolumnist mit den Versagern im DFB-Präsidium ab.
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Diesmal rechnet unser Kolumnist mit den Versagern im DFB-Präsidium ab.
Folge 16
 

Das komplette Ausmaß des Versagens der Sozis beim DFB

Ohne Not verlängerte der DFB den Vertrag mit Nagelsmann über die WM hinaus. Genau wie vorher bei Flick und Löw: Insgesamt 20 Millionen verballert. Unser Kolumnist fragt sich, ob er bei der Berufswahl wirklich die Augen auf hatte.
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Am Wochenende kam mir so ein trauriger Gedanke: Im nächsten Leben arbeite ich nicht mehr für die JF. Da heuere ich gleich beim DFB an. Denn da wird man im Handumdrehen Multimillionär – auch wenn man kein Glück hat und dann auch noch Pech dazukommt. Sieben Millionen Euro Abfindung kassiert Bundestrainer Julian Nagelsmann dafür, dass er uns allen den Sommer versaut hat.

Und das Kuriose daran: Das hat sich der DFB selbst eingebrockt. Ohne Not verlängerte er am 24. Januar vorigen Jahres den Vertrag mit dem 38-Jährigen über die WM hinaus und verkündete das auch noch als Erfolg. Wenn ich heute die Pressemitteilung von vor anderthalb Jahren lese, dann ist für mich klar, dass neben dem Trainer auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf gefeuert gehört. Bei allem Verständnis für das Reichtumsbedürfnis des die Brille auf der Stirn tragenden: Der Verband ist kein Pflegeheim für gescheiterte SPD-Politiker.

Dieser (v)erklärte die Vertragsverlängerung zu einem „ganz bedeutenden Signal“. Der Ex-Parteisprecher, Ex-Landesgeschäftsführer und Ex-Staatssekretär sagte: „Es belegt, dass wir uns nicht auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruhen, sondern vielmehr an neuen arbeiten.“ Nagelsmann sei „dabei von zentraler Bedeutung“, und dieser fülle das Amt des Bundestrainers „mit seiner sportlichen Expertise, aber auch seinem feinen Gespür für die Mannschaft und die Fans perfekt aus“.

Doch keine Verschwörungstheorie?

Wenn dieser schwarz auf weiß dokumentierte Irrsinn nicht so teuer wäre, könnte ich mich schütteln vor Lachen. Geschäftsführer Andreas „Antifa-Andi“ Rettig jubelte auch noch: „Julian Nagelsmann und der DFB – das passt auf und neben dem Platz. Wir freuen uns sehr, dass Julian den eingeschlagenen Weg weiter mit uns geht, und blicken mit großer Zuversicht auf die anstehenden Aufgaben.“

Offenbar hat man beim DFB beste Karten, wenn man von einer Dauerverliererpartei oder von einem Dauerverliererverein wie St. Pauli kommt. Bis heute weiß ich nicht, was Neuendorf und Rettig für ihre Ämter qualifiziert. Ist das mit der linken politischen Haltung als einzigem Grund vielleicht doch keine Verschwörungstheorie?

Und ich frage mich noch etwas: Warum hat der Verband das ursprünglich nur bis zum Ende der WM gültige Arbeitspapier überhaupt verlängert? Wahrscheinlich, also ich kann es mir nur so erklären, hatte man Angst, dass irgendwelche Vereine den Trainer des tatsächlich von den Medien gefeierten „Erfolgs“ bei der Heim-EM 2024 abwerben könnten.

DFB-Präsident Opfer des eigenen Realitätsverlusts

Die Wahrheit war: Deutschland flog im Viertelfinale gegen Spanien aus dem Turnier – unglücklich zwar, aber Fußball ist ein Ergebnissport. Und ein Viertelfinale kann nur in einem Verband als Erfolg gefeiert werden, der die Ansprüche ganz weit nach unten geschraubt hat – getreu dem Kanzler der das WM-Aus gegen Paraguay als Auftritt feiert, der „unser Land begeistert hat“.

Wenn Sie mich fragen, wurde der DFB-Präsident Opfer seines Realitätsverlusts und seiner Inkompetenz. In seiner Partei wird ja inzwischen auch schon gefeiert, wenn man in Baden-Württemberg gerade noch so die Fünfprozenthürde schafft.

Doch schnell wurde klar, dass der Kanzler mit seinem denkwürdigen Post ziemlich allein dasteht, und der Rest des alles andere als begeisterten Landes Nagelsmann so schnell wie möglich von der Trainerbank entfernt sehen wollte. Neuendorfs hat sich mit seiner Aussage von 2025 genauso lächerlich gemacht wie Merz mit seinem Tweet. Der DFB-Chef hat nur das Glück, das ihm das niemand mehr unter die Nase reibt. Aber dafür gibt es ja diese Kolumne.

Sechzehntelfinale als neue Vorrunde

Der Vertrag war handwerklich so schlecht gemacht, dass es nur bei einem erneuten Ausscheiden in der Vorrunde die Chance gegeben hätte, den Bundestrainer zu feuern. Was man nicht sah: Das Sechzehntelfinale war bei dieser aufgeblähten WM die neue Vorrunde. Wenn 32 Mannschaften, darunter sogar die acht besten Gruppendritten, nach dem Aufgalopp weiterkommen, kann es ja wohl nicht der Anspruch sein, dieses Einspielen zu überstehen.

An der WM in Katar hatte genau 32 Länder teilgenomme – genauso viele, wie diesmal in der ersten K.o.-Runde aufeinander trafen. Wo ist da bitte der Unterschied zur Vorrunde vor vier Jahren? Es gibt keinen!


Nun will ich mal nicht so sein: Fehler können passieren. Aber wer zweimal den gleichen Fehler macht, ist bekloppt. Der DFB machte ihn zuletzt aber sogar mehrere Male. Schon kurz vor der Heim-EM 2024 hatte Neuendorf Nagelsmanns Kontrakt um zwei Jahre bis zur WM verlängert. Und so musste das Viertelfinal-Aus schon aus diesem Grund als Erfolg gefeiert werden.

Auch Löw und Flick kassierten kräftig

Nicht viel anders handhabte es der Verband mit Hansi Flick, den er 2021 zum Bundestrainer machte und ihn gleich mit einem Vertrag bis 2024 ausstattete. Bei der ersten Bewährungsprobe scheiterte er – unterstützt vom woken Theater des DFB-Präsidenten um Regenbogen und One Love – in der Vorrunde. Flick durfte dann sogar weitermachen, musste nach mehreren peinlichen Auftritten dann aber Ende 2023 doch gefeuert werden. Auch Flick kassierte noch ausstehende Gehälter von rund 4,5 Millionen Euro.

Und davor zeigte der DFB dasselbe Muster bei Jogi Löw. Obwohl der nach der gewonnenen Weltmeisterschaft 2014 alles in den Sand setzte und die Nationalelf sogar mit 0:6 von Spanien abschlachten ließ, durfte er immer weiter verlieren. Selbst nach dem WM-Vorrunden-Aus 2018 blieb er noch drei weitere Jahre im Amt – und kassierte dann nach neuen Nichtleistungen eine fette Abfindung.

Ist das jetzt toxische Männlichkeit? Werden Männer beim DFB mit Geld überschüttet, während die armen Frauen darben müssen? Nein, beim DFB begeht man diese Fehler unabhängig vom Geschlecht. Den Vertrag der völlig überforderten Damen-Trainerin Martina Voss-Tecklenburg verlängerte Neuendorf drei Monate vor der WM 2023 ebenfalls um zwei Jahre.

Auch als weiblicher Versager wird man reich

Dann passierte das, worauf bisher die Männer abonniert zu sein schienen: Die Frauen schieden in der Vorrunde aus. Die Trainerin meldete sich aus mentalen Gründen ewig krank, sprach dann aber auf Kongressen, und der DFB zahlte das Gehalt an die Versagerin weiter. Erst ein halbes Jahr nach der WM, als die Dame immer noch nicht wieder zur Arbeit erschien, zwischendurch sogar noch „Erholungsurlaub“ spendiert bekam, löste man den Vertrag auf – und zahlte eine fette Abfindung.

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Rechnet man jetzt noch die fällige Ablösesumme an Red Bull für Nagelsmann-Nachfolger Jürgen Klopp hinzu, hat der DFB in den vergangenen fünf Jahren mindestens 20 Millionen Euro für seine Bundestrainer verballert, ohne dass die dafür arbeiten mussten.

Schon vor Jahrzehnten sagte mir meine Oma: „Sozis können nicht mit Geld umgehen.“ Sie interessierte sich überhaupt nicht für Fußball. Aber recht hatte sie trotzdem, weil das eine grundsätzliche Lebensweisheit ist. Und ich möchte im nächsten Leben doch lieber wieder in einem wunderbaren Betriebsklima für die JF arbeiten als für so einen Vollversager-Verein wie den Sozi-DFB. Geld allein macht nicht glücklich.

Diesmal rechnet unser Kolumnist mit den Versagern im DFB-Präsidium ab.
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