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Christliche Geste beim 7:1: Deutsche und curaçaoanische Spieler beten nach dem Spiel gemeinsam

Christliche Geste beim 7:1: Deutsche und curaçaoanische Spieler beten nach dem Spiel gemeinsam

Christliche Geste beim 7:1: Deutsche und curaçaoanische Spieler beten nach dem Spiel gemeinsam

Felix Nmecha und Jonathan Tah nach dem Abpfiff beim Gebet mit ihren Gegenspielern aus Curacao.
Felix Nmecha und Jonathan Tah nach dem Abpfiff beim Gebet mit ihren Gegenspielern aus Curacao.
Felix Nmecha und Jonathan Tah nach dem Abpfiff beim Gebet mit ihren Gegenspielern aus Curacao. Foto: picture alliance / Pressefoto Ulmer | Markus Ulmer
Christliche Geste beim 7:1
 

Deutsche und curaçaoanische Spieler beten nach dem Spiel gemeinsam

Ungewöhnliche Szene nach dem Abpfiff des deutschen WM-Auftaktspiels. Nationalspieler Felix Nmecha und Jonathan Tah beten auf dem Rasen mit ihren Gegnern. Zuletzt bekam der Dortmunder Ärger, weil er um Charlie Kirk trauerte.
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HOUSTON. Der erste deutsche Torschütze bei dieser WM, Felix Nmecha, hat nach dem Abpfiff Mit- und Gegenspieler zu einem christlichen Gebet auf dem Rasen zusammengerufen. Von deutscher Seite kam Jonathan Tah dazu, von Curacao fünf weitere Spieler. Die sieben Fußballer bildeten einen Kreis, legten die Arme umeinander und senkten die Köpfe.

Zunächst war nicht klar, was dort geschehen war, bis Nmecha gegenüber der ARD erklärte: „Wir sind im Spiel Gegner. Nach dem Spiel sind wir alle Christen und Brüder. Wir haben einfach ein kleines Gebet zusammen gemacht, weil wir alle sehr dankbar sind.“

Der 25-Jährige, der wegen seines öffentlichen Bekenntnisses zum Christentum bereits mehrfach Ärger mit seinen Klubs Borussia Dortmund und früher VfL Wolfsburg hatte, ergänzte: „Vom Ergebnis her ist es natürlich schön für uns, aber auch im Ganzen glauben wir alle, dass Jesus durch das Spiel verherrlicht wird. Deswegen sind wir zusammengekommen und haben zusammen gebetet.“

Nmecha trägt Bibel unter dem Arm

Als Nmecha vor dem Spiel aus dem Bus gestiegen war, war zu erkennen, dass er eine Bibel dabei hatte. Der Nationalspieler, der beim 7:1 gegen Curacao das erste deutsche Tor geschossen hatte, ist das Kind eines nigerianischen Vaters und einer deutschen Mutter. Geboren wurde er im Jahr 2000 in Hamburg.

Im vergangenen September hatten Medien und linke Fanszenen Stimmung gegen Nmecha gemacht, weil er auf Social Media öffentlich um den erschossenen rechtskonservativen US-Debattierer Charlie Kirk trauerte. Er hatte geschrieben: „Ruhe in Frieden bei Gott. So ein trauriger Tag. Möge der Herr der Familie Kirk in dieser Zeit mit besonderer Gnade beistehen. Jesus ist der wahre Weg zu Frieden und Liebe.“ Daraufhin rüffelte ihn der BVB öffentlich und stellte in Frage, ob dieses Posting mit dem „Wertekanon des Vereins“ vereinbar sein.

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Schon zuvor waren Nmecha Homophobie und Queerfeindlichkeit unterstellt worden, weil er die Rede des streng christlichen US-Aktivisten Matt Walsh geteilt hatte.

Rüdiger mit Islamisten-Finger

Mit Antonio Rüdiger spielt auch ein strenggläubiger Muslim für Deutschland. Obwohl er sich mehrfach mit dem erhobenem rechten Zeigefinger, den auch Islamisten weltweit nach Terroranschlägen benutzen (JF berichtete), ablichten ließ – darunter auch im Deutschland-Trikot – hatte das nie Konsequenzen für den Abwehrspieler. Gegen Curacao wurde der 33-Jährige in der 72. Minute für Jonathan Tah eingewechselt. (fh)

Felix Nmecha und Jonathan Tah nach dem Abpfiff beim Gebet mit ihren Gegenspielern aus Curacao. Foto: picture alliance / Pressefoto Ulmer | Markus Ulmer
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