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Anja Arndt, AfD

Bildungsministerkonferenz: Bundesjugendspiele sollen wieder zum echten Wettkampf werden

Bildungsministerkonferenz: Bundesjugendspiele sollen wieder zum echten Wettkampf werden

Bildungsministerkonferenz: Bundesjugendspiele sollen wieder zum echten Wettkampf werden

Rennende Kinder einer Frankfurter Grundschule bei einer Veranstaltung im Rahmen der Bundesjugendspiele, aufgenommen auf einem Sportplatz in Frankfurt am Main im Juni 2008. Foto: Frank Rumpenhorst +++(c) dpa - Report+++
Rennende Kinder einer Frankfurter Grundschule bei einer Veranstaltung im Rahmen der Bundesjugendspiele, aufgenommen auf einem Sportplatz in Frankfurt am Main im Juni 2008. Foto: Frank Rumpenhorst +++(c) dpa - Report+++
Rennende Kinder bei den Bundesjugendspielen: Das Bundesbildungsministerium sprach sich besonders gegen den Wettkampf aus. Foto: picture-alliance/ dpa | Frank Rumpenhorst
Bildungsministerkonferenz
 

Bundesjugendspiele sollen wieder zum echten Wettkampf werden

Die Bildungsministerkonferenz vollzieht eine Kehrtwende: Ab dem kommenden Schuljahr will sie bei den Bundesjugendspielen wieder Wettkämpfe zulassen. Doch ob das umgesetzt wird, steht nicht fest.
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MÜNCHEN. Die Bildungsministerkonferenz hat die Empfehlung abgegeben, die Bundesjugendspiele als Wettbewerb zu veranstalten. Ab dem kommenden Schuljahr dürfen in den dritten und vierten Klassen die Leistungen in der Leichtathletik und im Schwimmen wieder genau gemessen werden, entschieden die Bildungsminister am Donnerstag in München.

Zum Schuljahr 2023/2024 rieten die Bildungsminister von einem Wettkampf bei den Bundesjugendspielen in der dritten und vierten Klasse ab. Zuvor hatte diese Empfehlung nur die erste und zweite Klasse betroffen. Bei den Disziplinen sollten keine genauen Ergebnisse notiert werden, wodurch auch eine Leistungstabelle und eine Platzierung auf der Urkunde entfielen.

Länder waren mit Bundesjugendspiel-Regel von Anfang an unzufrieden

Einige Bundesländer waren jedoch bereits zu Beginn mit der Umstellung nicht einverstanden und ordneten den Wettkampf bei den Bundesjugendspielen in ihrer Region wieder an. Hessen etwa wies seine Schulen an, „bei Durchführung des Wettbewerbs auf den Urkunden die jeweilige Platzierung festzuhalten“, schreibt das hessische Kultusministerium auf seiner Internetseite.

Andere Länder wie Bayern oder Nordrhein-Westfalen ließen ihren Schulen die Entscheidung offen, welche Form sie anwenden wollten. Rheinland-Pfalz und Hamburg hingegen führten den Wettbewerbsmodus ein.

Das Bundesbildungsministerium sprach sich besonders gegen den Wettkampf bei den Bundesjugendspielen aus. „Grundsätzlich wird empfohlen, bis zur Klassenstufe 6 in allen Sportarten die Angebotsform Wettbewerb durchzuführen“, schrieb die Karin Prien (CDU) unterstellte Behörde auf ihrer Internetseite.

Künftig sind beide Varianten möglich

In Zukunft stehen den Schulen beide Optionen offen. „Wettbewerb, aber eben auch Wettkampf“, sagte die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Bayerns Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler), gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. „Das unterstütze ich ausdrücklich, weil das am Ende eben auch eine positive Leistungskultur stärkt.“

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Die Bildungsministerkonferenz ist eine von drei Teilkonferenzen der Kultusministerkonferenz. Ihre Beschlüsse sind Empfehlungen, Vereinbarungen oder Rahmenregelungen, die die Länder freiwillig umsetzen. (mas)

Rennende Kinder bei den Bundesjugendspielen: Das Bundesbildungsministerium sprach sich besonders gegen den Wettkampf aus. Foto: picture-alliance/ dpa | Frank Rumpenhorst
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