Die Diskussion um Ausländerkriminalität wird, wenn überhaupt, oft unehrlich und mit Vorbehalt angegangen. Zu unangenehm ist das Thema für den linken Mainstream – schnell wird mit dem Begriff „Ausländerfeindlichkeit“ um sich geworfen. Dabei können Fakten gar nicht ausländerfeindlich sein, sagt der forensische Psychiater Prof. Frank Urbaniok. So zeigten seine Forschungen, es brauche eine „umfassende Migrationswende“.
Urbaniok beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit Straftätern und hat rund 5.000 Fälle untersucht. Im Gespräch erklärt er, warum bestimmte Migrantengruppen in der Gewalt- und Sexualkriminalität stark überrepräsentiert sind, welche Rolle kulturelle Prägungen spielen und weshalb diese Fakten in der öffentlichen Debatte häufig ausgeblendet werden.
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Frank Urbaniok, geboren 1962 in Köln, ist ein deutsch-schweizerischer forensischer Psychiater und Professor für Forensische Psychiatrie an der Universität Konstanz. Er war von 1997 bis 2018 Chefarzt des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes des Kantons Zürich, entwickelte das weit verbreitete Risikobewertungssystem FOTRES für Gewalt- und Sexualstraftäter und ist heute als Gutachter, Supervisor und Autor tätig.






