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Brand in Umspannwerk: Stecken Linksextreme hinter Brandanschlag auf Stromnetz in Reutlingen?

Brand in Umspannwerk: Stecken Linksextreme hinter Brandanschlag auf Stromnetz in Reutlingen?

Brand in Umspannwerk: Stecken Linksextreme hinter Brandanschlag auf Stromnetz in Reutlingen?

Einsatzkräfte der Polizei gehen im Rahmen der Ermittlungen auf dem Gelände eines Umspannwerks, in dem es in der Nacht gebrannt hatte. Hinter dem Stromausfall stecken eventuell Linksextremisten.
Einsatzkräfte der Polizei gehen im Rahmen der Ermittlungen auf dem Gelände eines Umspannwerks, in dem es in der Nacht gebrannt hatte. Hinter dem Stromausfall stecken eventuell Linksextremisten.
Polizisten auf dem Gelände des Umspannwerks: Für die Nacht werde für die Bürger ohne Strom ein Notfalltreffpunkt eingerichtet. Foto: picture alliance/dpa | Marijan Murat
Brand in Umspannwerk
 

Stecken Linksextreme hinter Brandanschlag auf Stromnetz in Reutlingen?

Im baden-württembergischen Reutlingen fehlt wegen eines Brandes in einem Umspannwerk etwa 20.000 Haushalten der Strom. Laut Sicherheitskreisen sollen Linksextreme dahinterstecken.
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REUTLINGEN. In Reutlingen haben mutmaßlich Linksradikale einen Stromausfall für Zehntausende Bürger verursacht. In der Spitze sollen am Montag etwa 20.000 Haushalte keinen Strom gehabt haben, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Selbst Stunden danach seien rund 7.600 Haushalte beziehungsweise rund 30.000 Menschen ohne Strom gewesen.

Nach Angaben des Netzbetreibers „Netze BW“ seien in einem Umspannwerk drei Brandstellen gefunden worden. Zudem wurde der Zaun und das Gelände vor der Anlage beschädigt, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit.

Linksextreme könnten hinter Anschlag stecken

Die Polizei ist sich noch nicht sicher, wie der Brand entstanden sei. „Unsere Ermittlungen sind in jeglicher Richtung“, sagte Tina Rempfer vom Polizeipräsidium Reutlingen. „Wir beziehen ein, ob es eventuell ein technischer Defekt sein könnte oder eine Brandlegung, eventuell fahrlässig oder auch vorsätzlich“, sagte die Polizistin.

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Aus Sicherheitskreisen heißt es, der Brand könne durchaus gezielt gelegt worden sein. Der Vorgang deute auf linksextremistische Täter hin und weise Parallelen zu Anschlägen in Berlin auf, berichtete die dpa. Hinweise auf ausländische Täter oder Auftraggeber gebe es nicht. Bislang habe die Polizei kein Bekennerschreiben gefunden.

Brände mitten in der Nacht

Laut „Netze BW“ begann die Störung gegen 1.37 Uhr im Umspannwerk Reutlingen-West, ehe es kurz darauf ausfiel. Die Feuerwehr habe um 1.43 Uhr die ersten Informationen zu einem Stromausfall erhalten. Zwei Minuten später seien Hinweise auf einen Brand im Umspannwerk eingegangen. Nach Angaben der Einsatzkräfte standen zwei Trafos in Flammen. Laut der Stadt konnte der Brand gegen 2.15 Uhr unter Kontrolle gebracht und gegen 3.30 Uhr gelöscht werden.


Seit ungefähr 6.00 Uhr werde die Kernstadt Reutlingen wieder mit Strom versorgt. Bei weiteren Stadtteilen könne es jedoch bis zu 48 Stunden dauern, bis die Versorgung dort wieder sichergestellt ist. Der Schaden werde auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

Für die Nacht werde ein Notfalltreffpunkt eingerichtet, kündigte Reutlingens Bürgermeister Roland Wintzen an. Dort soll es für Menschen ohne Strom die Möglichkeit geben, etwa ihr Handy zu laden oder Babynahrung zu erwärmen. (mas)

Polizisten auf dem Gelände des Umspannwerks: Für die Nacht werde für die Bürger ohne Strom ein Notfalltreffpunkt eingerichtet. Foto: picture alliance/dpa | Marijan Murat
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