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„Wir können Regenbogen“: Deutscher Wetterdienst versorgt CSD-Paraden mit gesonderten Vorhersagen

„Wir können Regenbogen“: Deutscher Wetterdienst versorgt CSD-Paraden mit gesonderten Vorhersagen

„Wir können Regenbogen“: Deutscher Wetterdienst versorgt CSD-Paraden mit gesonderten Vorhersagen

Deutscher Wetterdienst-Kachel und CSD-Banner in Dresden: gesonderte Vorhersagen für „Queere“.
Deutscher Wetterdienst-Kachel und CSD-Banner in Dresden: gesonderte Vorhersagen für „Queere“.
Der Deutsche Wetterdienst: liefert bunte Kacheln und Infos für den CSD. Fotos: picture alliance / Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa | Sebastian Kahnert /// DWD auf Instagram / Screenshot JF
„Wir können Regenbogen“
 

Deutscher Wetterdienst versorgt CSD-Paraden mit gesonderten Vorhersagen

Zum Christopher Street Day werden die Teilnehmer vom Deutschen Wetterdienst mit gesonderten Prognosen versorgt. Andere politische Veranstaltungen wie der Marsch für das Leben gingen in der Vergangenheit leer aus.
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OFFENBACH. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) veröffentlicht zu den Christopher-Street-Day-Paraden (CSD) in zehn deutschen Städten spezielle Vorhersagen. „Das CSD-Wetter geht 2026 in die nächste Runde!“, heißt es in einem DWD-Instagrampost in Kooperation mit dem Verein „CSD Deutschland“. Unter dem Motto „Wir können Regenbogen“ bietet das „queere“ Mitarbeiternetzwerk „BUNT@DWD“ den gesonderten Service vom 6. Juni bis zum 8. August an. Enthalten sind „aktuelle Prognosen für Vormittag, Mittag und Abend – damit ihr den buntesten Tag des Jahres gut planen könnt“.

Angefangen hatte die Aktion für den Dresdner CSD am vergangenen Sonnabend. In einem Instagrampost des DWD hieß es: „Dresden zeigt am Samstag Farbe – unabhängig vom Himmel. 🏳️‍🌈“ Neben der sächsischen Landeshauptstadt werden München, Köln, Leipzig, Frankfurt am Main, Stuttgart, Berlin, Bonn, Hamburg und Essen mit gesonderten Wetterprognosen versorgt. „Ob sonnig, bewölkt oder regnerisch… Das CSD-Wetter gibt es auch 2026“, schreibt die Bundesbehörde auf ihrer Internetseite.

Deutscher Wetterdienst will „praktischen Beitrag“ leisten

Der Wetterdienst betont: „Durch Verlinkungen und Kollaborationen mit lokalen CSD-Organisationen soll die Reichweite jetzt noch weiter erhöht und die Community unterstützt werden.“ Ziel sei, „einen praktischen Beitrag“ für die Teilnehmer zu leisten und „Aufmerksamkeit für Diversity zu schaffen“. Die Vorhersagen sind über die Social-Media-Kanäle des DWD abrufbar.

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Die Kampagne, die erstmals 2024 startete, soll nach Angaben der Bundesanstalt mit Sitz in Offenbach „ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz“ setzen. Der DWD betont, Vielfalt werde bei ihm „großgeschrieben: unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher Identität, ethnischer und sozialer Herkunft, Nationalität, Religion oder Weltanschauung, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Alter sowie sexueller Orientierung“.

Bundesbehörde liefert keine Wettervorhersage für den Marsch für das Leben

2025 wurde die DWD-Aktion von der „PrOut@Work-Foundation“ ausgezeichnet. Diese ist Teil der „Regenbogenstiftungen“, eines Zusammenschlusses deutscher Stiftungen, die sich für LGBTQ-Themen engagieren.

Da eine Politisierung einer eigentlich neutralen Bundesbehörde ausgeschlossen ist, irritiert der DWD mit seinem Engagement für eine politische Versammlung. Denn als solche hatte das Sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen am vergangenen Dienstag in letzter Instanz den Dresdner CSD eingestuft.

Spezielle Wettervorhersagen für andere Umzüge wie etwa den Marsch für das Leben in München lieferte der DWD dagegen nicht. (rsz)

Der Deutsche Wetterdienst: liefert bunte Kacheln und Infos für den CSD. Fotos: picture alliance / Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa | Sebastian Kahnert /// DWD auf Instagram / Screenshot JF
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