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„Buntstift-Stipendium“: Hessen fördert queere Kinderbücher mit neuem Stipendium

„Buntstift-Stipendium“: Hessen fördert queere Kinderbücher mit neuem Stipendium

„Buntstift-Stipendium“: Hessen fördert queere Kinderbücher mit neuem Stipendium

Eine Erzieherin liest ein Kinderbuch vor: Das Hessische Kultusministerium fördert, dass Kindern die Schwangerschaft schlechtgeredet wird. Foto: picture alliance/dpa | Jens Kalaene
Eine Erzieherin liest ein Kinderbuch vor: Das Hessische Kultusministerium fördert, dass Kindern die Schwangerschaft schlechtgeredet wird. Foto: picture alliance/dpa | Jens Kalaene
Eine Erzieherin liest ein Kinderbuch vor: Das Hessische Kultusministerium fördert, dass Kindern die Schwangerschaft schlechtgeredet wird. Foto: picture alliance/dpa | Jens Kalaene
„Buntstift-Stipendium“
 

Hessen fördert queere Kinderbücher mit neuem Stipendium

Das Hessische Kultusministerium sucht nach Autoren, die Ideen für besonders queere Kinderbücher haben. Mit einem neuen Stipendium bietet es ihnen nicht nur eine große Bühne, sondern auch queere Weiterbildungen.
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WIESBADEN. Das Hessische Kultusministerium hat erstmals das Stipendium „Der Buntstift“ für queere Kinder- und Jugendbücher ausgeschrieben „Mit dem Buntstift-Stipendium fördert das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur erstmals ausdrücklich queeres Erzählen für Kinder und Jugendliche und ermöglicht die Entwicklung von Geschichten, in denen Queerness in allen ihren Facetten grundlegend die erzählten Themen und Hauptfiguren prägt“, kündigte die Behörde an.

Die Gewinner werden an der „SmåBUS 2027 International Children’s Book Conference“ in Schweden teilnehmen. Ihnen wird unter anderem beigebracht, wie über unheimliche Vorstellungskräfte oder emotionale Dunkelheit für Kinder geschrieben werden kann. Zudem berichtet die Schriftstellerin Stina Nilsson, wie sie Angst, Wut und ein verletztes Ego während einer Schwangerschaft in Kinder-Bilderbüchern darstellte. Weiter wird den Siegern gezeigt, wie Behinderungen in Kindergeschichten repräsentiert werden können.

Daran anknüpfend findet für Stipendiaten ein dreiwöchiger Aufenthalt im „Writer’s Cottage“ im schwedischen Björköby statt. In der privaten Künstlerresidenz sollen sich die Gewinner in ihre queeren Ideen vertiefen und ein Exposé sowie Arbeitsproben zu ihren Geschichten verfassen.

Hessisches Kultusministerium rollt queeren Ideen roten Teppich aus

Zudem wird den Siegern eine Bühne auf der Frankfurter Buchmesse 2026 und bei der Verleihung des „Vielfalter“-Literaturpreises 2027 geboten, bei denen sie ihre queeren Projekte vorstellen können.


Das Kultusministerium überreicht den Gewinnern jeweils 1.000 Euro. Dazu übernimmt es die Programm-, Reise- und Aufenthaltskosten im Zusammenhang mit der Konferenz, dem Arbeitsaufenthalt und den Programmterminen.

Queerness im Kinderbuch ist Entscheidungsfaktor für Gewinn

Besonders die Idee, wie Queerness in der Geschichte umgesetzt und sie prägen wird, ist laut dem Ministerium für die Auswahl der Gewinner wichtig. Die Bücher sollen sich mit Themen und Figuren beschäftigen, die unter anderem „lesbisch, schwul, bisexuell, pansexuell, queer, transgender, genderqueer, genderfluid, non-binär, asexuell, aromantisch, agender“ oder intergeschlechtlich sind.

Für das Stipendium kooperiert das Kultusministerium mit der Kinderbuchmesse „SmåBUS“ und dem „Vielfalter“-Literaturpreis, der bereits durch die Behörde finanziell gefördert wird. (mas)

Eine Erzieherin liest ein Kinderbuch vor: Das Hessische Kultusministerium fördert, dass Kindern die Schwangerschaft schlechtgeredet wird. Foto: picture alliance/dpa | Jens Kalaene
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