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„Make it Count“: Katja Riemann mobilisiert mit Antifa gegen AfD-Parteitag

„Make it Count“: Katja Riemann mobilisiert mit Antifa gegen AfD-Parteitag

„Make it Count“: Katja Riemann mobilisiert mit Antifa gegen AfD-Parteitag

Schauspielerin Katja Riemann: Sie spricht den Begleittext einer Antifa-Kampagne gegen die AfD
Schauspielerin Katja Riemann: Sie spricht den Begleittext einer Antifa-Kampagne gegen die AfD
Schauspielerin Katja Riemann: Sie spricht den Begleittext einer Antifa-Kampagne gegen die AfD Foto: picture alliance / ABBfoto
„Make it Count“
 

Katja Riemann mobilisiert mit Antifa gegen AfD-Parteitag

Mit einem Kampagnenvideo wettert ein linksradikales Aktionsbündnis gegen die AfD. Dabei erhält es mit Katja Riemann berühmte Unterstützung. Doch auch weitere Promis geben den Blockadeplänen einen Daumen nach oben.
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BERLIN. Das antifaschistische Bündnis „Widersetzen“ hat einen Aufruf zur Sabotage des AfD-Parteitags gestartet. Es will für die Veranstaltung Anfang Juli in Erfurt möglichst viele Demonstranten zu Stör- und Blockadeaktionen zusammentrommeln.

Zu diesem Anlass veröffentlichte das Bündnis ein Kampagnenvideo mit dem Titel „Make it Count“ auf seinem Instagram-Kanal. In der Beschreibung zu dem Clip heißt es: „Rechte schreien nach Macht, Konservative machen ihnen den Weg frei. Es ist deine Entscheidung: Stellst du dich ihnen in den Weg?“ Und weiter: „Wir mischen uns ein. Wir widersetzen uns. Wir sind an deiner Seite. Am 4. Juli blockieren wir zusammen in Erfurt den AfD-Bundesparteitag.“

Riemann: „Wir mischen uns ein, wir kämpfen“

Das Video ist mit dramatischer Musik unterlegt. Sichtlich nervöse und wütende junge Menschen gehen ihrem Alltag nach, machen Sport, tanzen. Auch Linkspartei-Chefin Heidi Reichinnek taucht darin auf. Mit hoch erhobenem Haupt und Grinsen im Gesicht verschränkt sie die Arme.

 

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Begleitet wird der Clip von einem Off-Text, gesprochen von der Schauspielerin Katja Riemann. „Warum gehst du weiter, wenn alle anderen stehen bleiben? Warum widersprichst du, wenn alle anderen schweigen?“, fragt sie. „Alles steht auf dem Spiel. Parolen werden lauter. Aus Worten wird Gewalt. Grenzen verschieben sich.“ Dann folgt die Ansage: „Wir mischen uns ein, wir kämpfen. Es liegt an uns, den Unterschied zu machen.“

Diese Künstler sind an der Aktion beteiligt

Riemann hatte sich schon in der Vergangenheit an Protestaktionen gegen die AfD beteiligt. So skandierte sie etwa gemeinsam mit anderen Prominenten bei der Berlinale 2024 „Defend Democracy!“ (Verteidigt die Demokratie) als Reaktion auf die Ein- und Ausladung von AfD-Politikern zur Eröffnungsgala.

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Auch an der aktuellen Kampagne von „Widersetzen“ beteiligten sich Kollegen aus der Film-, Kunst und Influencerszene. Das Bündnis nennt unter anderem die Musikjournalistin Matilda Jelitto, den schwulen Rapper Baran Kok, die iranische Sängerin Faravaz sowie die Musikerin Vavunettha. Außerdem die Rapperin OG LU, die Breakdancerin Jilou, die Autorin Olivia Wenzel sowie die Influencer Gynäkollege und frmdkrpr.

AfD plane Massenabschiebungen

Auch auf ihrer Internetseite ätzt die linksradikale Gruppe gegen die AfD. „Genau 100 Jahre nach dem NSDAP-Parteitag in Weimar will die AfD keine 30 Kilometer entfernt ihre menschenverachtenden Pläne schmieden. Die zufällig scheinende Parallelität zum Nationalsozialismus zeigt, wofür diese Partei steht: eine Diktatur und Faschismus.“ Weiter heißt es: „Was die AfD für Deutschland will, können wir
in den USA schon sehen: ICE-Terror in den Städten, Massenabschiebungen. Das nehmen wir nicht hin.“

Sich selbst beschreibt das Bündnis so: „Wir sind Antifaschist*innen, queere und antirassistische Gruppen, Gewerkschafter*innen, Klimaaktivist*innen, Nachbar*innen, Jugendliche – und viele mehr.“ Auf einer Karte sind etliche Ortsgruppen in ganz Deutschland verzeichnet. Protest wollen sie nicht nur über die sozialen Medien organisieren, sondern auch mittels Infoveranstaltungen, Plakaten und Haustürbesuchen bei Bürgern. (zit)

Schauspielerin Katja Riemann: Sie spricht den Begleittext einer Antifa-Kampagne gegen die AfD Foto: picture alliance / ABBfoto
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