Anzeige
Anzeige

Dschihadismus: Istanbul: IS soll hinter Angriff auf israelisches Konsulat stecken

Dschihadismus: Istanbul: IS soll hinter Angriff auf israelisches Konsulat stecken

Dschihadismus: Istanbul: IS soll hinter Angriff auf israelisches Konsulat stecken

Eine Frau mit Sturmgewehr steht vor dem israelischen Konsulats in Istanbul – vor zwei Tagen hatten dort IS-Kämpfer das Feuer eröffnet
Eine Frau mit Sturmgewehr steht vor dem israelischen Konsulats in Istanbul – vor zwei Tagen hatten dort IS-Kämpfer das Feuer eröffnet
Eine bewaffnete türkische Polizistin steht außerhalb des israelischen Konsulats in Istanbul. Foto: picture alliance / CTK | Pavel Nemecek
Dschihadismus
 

Istanbul: IS soll hinter Angriff auf israelisches Konsulat stecken

Nach dem Angriff auf das israelische Konsulat in Istanbul verdichten sich Hinweise auf eine Beteiligung des „Islamischen Staates“. Die türkischen Behörden reagieren mit landesweiten Razzien und nehmen Hunderte Verdächtige fest. Lebt die Gefahr durch die Terrorgruppe wieder auf?
Anzeige

ISTANBUL. Hinter dem Angriff auf das israelische Konsulat in Istanbul vom Dienstag (JF berichtete) soll die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) stecken. Der türkische Justizminister Akin Gürlek erklärte auf X, der Staat habe „zeitgleiche Operationen in 34 Provinzen gegen die Terrororganisation Daesh“ durchgeführt. „Daesh“ ist eine arabische Abkürzung für den IS.

Insgesamt seien dabei 198 Personen festgenommen worden. Gegen 273 Personen gebe es Ermittlungen, sagte Gürlek.

Bereits zuvor hatten türkische Medien berichtet, dass ein bei dem Angriff getöteter Attentäter Verbindungen zum IS gehabt haben soll. Insgesamt hatten drei Männer gegen Mittag das Feuer auf das israelische Konsulat eröffnet. Ein Polizist tötete einen Attentäter, die beiden anderen wurden gefangengenommen.

IS begeht noch immer Anschläge

Obwohl der IS in Syrien und dem Irak – im Vergleich zu den Jahren 2014 bis 2016 – als weitestgehend entmachtet gilt, gelingen der dschihadistischen Organisation immer wieder verheerende Anschläge. Im März 2024 hatten Attentäter des afghanischen IS-Ablegers „Islamischer Staat – Provinz Khorasan“ ein Musikkonzert in der Nähe von Moskau angegriffen und 149 Menschen getötet (JF berichtete).

Im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2024 drohte die Terrorgruppe auch mit Anschlägen in anderen europäischen Ländern (JF berichtete). Im Juni 2024 warnte der damalige Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, die Gefahr islamistischer Anschläge sei für Deutschland so hoch „wie seit langem nicht mehr“. (lb)

Eine bewaffnete türkische Polizistin steht außerhalb des israelischen Konsulats in Istanbul. Foto: picture alliance / CTK | Pavel Nemecek
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles