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Zuckerfest: Ramadan-Ende: München setzt Lichtzeichen, Stuttgart versinkt im Verkehrschaos

Zuckerfest: Ramadan-Ende: München setzt Lichtzeichen, Stuttgart versinkt im Verkehrschaos

Zuckerfest: Ramadan-Ende: München setzt Lichtzeichen, Stuttgart versinkt im Verkehrschaos

Im München wurde das Alte Rathaus wieder extra beleuchtet um das Ende des Fastenmonats der Moslems, Ramadan, zu feiern. Foto (Archiv): IMAGO / Wolfgang Maria Weber
Im München wurde das Alte Rathaus wieder extra beleuchtet um das Ende des Fastenmonats der Moslems, Ramadan, zu feiern. Foto (Archiv): IMAGO / Wolfgang Maria Weber
Im München wurde das Alte Rathaus wieder extra beleuchtet um das Ende des Fastenmonats der Moslems, Ramadan, zu feiern. Foto (Archiv): IMAGO / Wolfgang Maria Weber
Zuckerfest
 

Ramadan-Ende: München setzt Lichtzeichen, Stuttgart versinkt im Verkehrschaos

In München wird zum Ende des Ramadan das Alte Rathaus beleuchtet. In Stuttgart sorgen währenddessen tausende feiernde Moslems im Berufsverkehr für erhebliche Störungen und ein Verkehrschaos.
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STUTTGART. Rund 3.000 Moslems haben in Stuttgart das Ende des Ramadan gefeiert und dabei für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Am Freitagmorgen ist es im Stadtteil Bad Cannstatt im Berufsverkehr zu chaotischen Szenen gekommen. Zahlreiche Teilnehmer einer Gebetsfeier zum islamischen Fest des Fastenbrechens reisten gleichzeitig an, viele mit dem Auto.

Mehrere Straßen waren zeitweise blockiert, der Verkehr kam stellenweise vollständig zum Erliegen. Augenzeugen berichteten von Hupkonzerten und Stillstand an zentralen Kreuzungen.

Die Polizei war nach eigenen Angaben nur kurzfristig über die Veranstaltung informiert worden. Beamte regelten den Verkehr an mehreren Punkten, mussten jedoch zusätzliche Kräfte anfordern, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Ob die Versammlung offiziell angemeldet war, blieb zunächst unklar. Die Gebetsfeier auf einem Sportplatz dauerte etwa eine Stunde. Auch nach dem Ende der Veranstaltung kam es erneut zu Störungen im Verkehr, als viele Teilnehmer gleichzeitig abreisten. Die Polizei übernahm erneut die Verkehrslenkung.

Münchner Rathaus zum Ende des Ramadan beleuchtet

Parallel dazu setzte die Stadt München zum Ende des Ramadan ein sichtbares Zeichen im öffentlichen Raum. Am Freitagabend wurde die Fassade des Alten Rathauses beleuchtet. Am Abend erschien dort der Gruß „Frohes Fest“ in 13 Sprachen. Die Botschaften stammen nach Angaben der Stadt von muslimischen Gemeinden. Die Illuminierung geht auf einen Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2024 zurück, der unter dem Titel „Antimuslimischen Rassismus bekämpfen – Demokratie stärken“ steht.

 

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Die Stadt versteht die Beleuchtung als Zeichen für Offenheit und für mehr Sichtbarkeit muslimischen Lebens. Münchens Zweiter Bürgermeister Dominik Krause (Grüne): „Allen Menschen, die heute feiern, wünsche ich ein frohes Fest und ‚Eid Mubarak‘. Ich freue mich, dass wir dieses wichtige Zeichen für mehr Sichtbarkeit muslimischen Lebens und gegen Diskriminierung setzen.“ (r)

Im München wurde das Alte Rathaus wieder extra beleuchtet um das Ende des Fastenmonats der Moslems, Ramadan, zu feiern. Foto (Archiv): IMAGO / Wolfgang Maria Weber
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