Joachim Kuhs

 

JF zu Stephan Braun

Als "absurd" und inhaltlich falsch wies der baden-württembergische Landtagsabgeordnete Stephan Braun (SPD) gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur idea die Vorwürfe zurück, er arbeite in seinem Buch "Die Wochenzeitung ‚JUNGE FREIHEIT’" zum wiederholten Male mit Linksextremisten zusammen. Stein des Anstoßes waren unter anderem Autoren des Buches, die auch für linksextreme Publikationen wie Der Rechte Rand schreiben. Der Rechte Rand, so Braun, werde momentan aber nicht vom Verfassungsschutz beobachtet und sei daher auch nicht linksextrem.

Dies ist allerdings nicht richtig, denn der Verfassungsschutz Baden-Württemberg stuft die Zeitschrift sehr wohl als linksextreme Publikation ein. Peinlich nur, daß Stephan Braun Sprecher der baden-württembergischen SPD-Landtagsfraktion für Verfassungsschutzangelegenheiten ist. Aber das ist bei weitem nicht der einzige Skandal. Vielmehr ist dies lediglich ein Detail der regelmäßigen Kooperation Brauns mit dem linksextremen Milieu. Das hat die neue Studie "Die offene Flanke der SPD. Der Fall Stephan Braun und die Zusammenarbeit von Sozialdemokraten mit Linksextremisten" von unserem Redakteur Felix Krautkrämer ergeben. Sie ist in der neuen Reihe "Studien Extremismus und Demokratie" der Edition JF erschienen und kann für 5 Euro beim JF-Buchdienst (Tel. 030 / 86 49 53-29) bestellt werden.

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