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Linke Gewalt: Thüringen rüstet sich mit 6.000 Polizisten für AfD-Parteitag

Linke Gewalt: Thüringen rüstet sich mit 6.000 Polizisten für AfD-Parteitag

Linke Gewalt: Thüringen rüstet sich mit 6.000 Polizisten für AfD-Parteitag

Das Foto zeigt Polizisten im Einsatz rund um den AfD-Parteitag in Riesa
Das Foto zeigt Polizisten im Einsatz rund um den AfD-Parteitag in Riesa
Bilder aus dem Jahr 2025: Gleich aus mehreren Bundesländern rückte die Polizei an, um die Lage rund um den AfD-Parteitag zu kontrollieren. Foto: picture alliance/dpa | Jan Woitas
Linke Gewalt
 

Thüringen rüstet sich mit 6.000 Polizisten für AfD-Parteitag

Thüringens Polizei bereitet für den AfD-Parteitag Anfang Juli den größten Einsatz ihrer Geschichte vor. Sicherheitsbehörden rechnen in Erfurt mit Zehntausenden linken Gegendemonstranten und warnen vor massiven Störaktionen.
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ERFURT. Thüringens Polizei bereitet für den AfD-Bundesparteitag Anfang Juli den größten Einsatz ihrer Geschichte vor: Am 4. und 5. Juli sollen 6.000 Beamte die Veranstaltung in der Erfurter Messehalle absichern. Dafür werden Polizisten aus fast allen Bundesländern sowie vom Bund angefordert. Bereits 5.500 Betten für Einsatzkräfte seien reserviert worden.

Die Landespolizeidirektion koordiniert den Einsatz in der Besonderen Aufbauorganisation „ISATIS“. Interne Lagebilder rechnen mit bis zu 35.000 Gegendemonstranten. Ein leitender Beamter sagte der Bild, der Parteitag im Heimatbundesland von Björn Höcke könne für linksextreme Gruppen ein zusätzlicher Mobilisierungsfaktor sein.

Nach Einschätzung des Staatsschutzes sei von einer „auf maximale Störwirkung ausgerichteten Aktionslage“ auszugehen. Demnach werde mit rund 1.000 gewaltbereiten Linksextremisten gerechnet. Befürchtet werden Blockaden bereits in den frühen Morgenstunden, bundesweite Busanreisen sowie gezielte Aktionen auf Autobahnen und Landstraßen.

Linke Gewalt bei AfD-Veranstaltungen

Als warnendes Beispiel gilt der 29. November 2025 in Gießen. Damals kam es rund um die Gründung der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ zu schweren Ausschreitungen (die JF berichtete). Demonstranten warfen Baumstämme, Bauzäune und Steine auf Fahrbahnen, obwohl dort noch Fahrzeuge unterwegs waren.

Die Polizei setzte Wasserwerfer ein, auch dort waren rund 6.000 Beamte im Einsatz. Sicherheitsbehörden warnen nun vor einer weiteren Eskalation. Neben möglichen Angriffen aus dem linksextremen Spektrum schließen die Behörden laut Bild auch Gegenaktionen in Ostdeutschland nicht aus. (rr)

Bilder aus dem Jahr 2025: Gleich aus mehreren Bundesländern rückte die Polizei an, um die Lage rund um den AfD-Parteitag zu kontrollieren. Foto: picture alliance/dpa | Jan Woitas
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