FREIBURG. Mitglieder der Identitäre Bewegung haben die Ramadan-Beleuchtung im Freiburger Seepark verhüllt (die JF berichtete). Nach Angaben der Polizei stellten Beamte das Banner sicher. Die Staatsschutzabteilung der Kriminalpolizei Freiburg übernahm die Ermittlungen.
Wie berichtet, hatte die Identitäre Bewegung erklärt, sie habe die Installation mit einem Transparent mit der Aufschrift „Gesegnete Fastenzeit“ verhüllt. Über der Schrift war ein kleines christliches Kreuz angebracht. Bilder der Aktion wurden in sozialen Netzwerken verbreitet.
Der Islam gehört nicht zu Deutschland! 🇩🇪
Der Staat missbraucht deutsches Steuergeld für Symbole der Unterwerfung.
Nicht mit uns! https://t.co/gt2HXA7XjH
— Maximilian Märkl (@max_maerkl) February 22, 2026
Unbekannter durchtrennte Leitung zur Ramadan-Beleuchtung
Bereits am Tag zuvor war es laut Berichten zu einem weiteren Zwischenfall gekommen. Ein bislang unbekannter, vermummter Mann soll mehrere Kabel der Lichtinstallation durchtrennt haben. Eine Zeugin habe beobachtet, wie er sich an den Leitungen zu schaffen machte. Die eingeleitete Fahndung blieb erfolglos.
Die Stadt Freiburg im Breisgau hatte die Ramadan-Beleuchtung erstmals im öffentlichen Raum installieren lassen. Im Seepark waren unter anderem Leuchtschilder mit den Schriftzügen „Happy Ramadan“ und „Ramadan Mubarak“ angebracht worden. Nach Darstellung der Stadt sollte die Installation während des Fastenmonats ein Zeichen religiöser Vielfalt und eines „guten Miteinanders“ setzen. (rr)





