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Linker Terror in Berlin: Gestürzte Seniorin bekam wegen Anschlag auf Stromversorgung stundenlang keine Hilfe

Linker Terror in Berlin: Gestürzte Seniorin bekam wegen Anschlag auf Stromversorgung stundenlang keine Hilfe

Linker Terror in Berlin: Gestürzte Seniorin bekam wegen Anschlag auf Stromversorgung stundenlang keine Hilfe

Ein vom Stromausfall betroffenes Haus in Berlin. Hinter einem Fenster schimmert Kerzenlicht hervor.
Ein vom Stromausfall betroffenes Haus in Berlin. Hinter einem Fenster schimmert Kerzenlicht hervor.
Haus ohne Strom im Berliner Südwesten: Gesundheit von Senioren gefährdet. Foto: picture alliance/dpa | Carsten Koall
Linker Terror in Berlin
 

Gestürzte Seniorin bekam wegen Anschlag auf Stromversorgung stundenlang keine Hilfe

Die linksterroristische Sabotage der Berliner Stromversorgung hatte massive Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Der JF wurde nun ein Fall bekannt, in dem wegen des Stromausfalls ein wichtiger Notruf erst mit vielen Stunden Verzögerung abgesetzt werden konnte.
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BERLIN. Nach dem linksterroristischen Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin werden weitere Details über die gefährlichen Folgen der Tat bekannt. Wie die JUNGE FREIHEIT von der Berliner Polizei erfuhr, führte der Stromausfall in mindestens einem Notfall dazu, daß Einsatzkräfte erst mit erheblicher Verspätung alarmiert werden konnten.

Demnach stürzte eine Seniorin am Montag, dem 5. Januar, gegen 20 Uhr in einem Haus, in dem sie gemeinsam mit ihrem Ehemann wohnt, und zog sich dabei eine Beckenverletzung zu. Weil der Mann ausschließlich über einen Festnetzanschluß verfügte, der wegen des Stromausfalls nicht funktionsfähig war, konnte er die Einsatzkräfte nicht telefonisch alarmieren.

Seniorin kommt unterkühlt im Krankenhaus an

„Aufgrund seiner eigenen eingeschränkten Mobilität war es ihm zudem nicht möglich, anderweitig Hilfe zu holen“, führte eine Polizeisprecherin gegenüber der JF weiter aus. Erst am darauffolgenden Tag alarmierte eine Passantin dann die Einsatzkräfte. Im Krankenhaus stellten die Ärzte eine Beckenverletzung fest. Zudem war die Frau unterkühlt. Sie hatte eine ganze Nacht verletzt in ihrem Haus ausharren müssen. Die Außentemperaturen fielen an diesem Tag auf bis zu minus acht Grad.

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Bereits in der vergangenen Woche war bekanntgeworden, daß eine 83jährige während des Stromausfalls in ihrer Wohnung stürzte und ein Angehöriger sie später leblos in der Wohnung auffand. Ein Wiederbelebungsversuch war erfolglos. Laut Polizei blieb zunächst unklar, ob der Sturz die Todesursache war oder der allgemeine Gesundheitszustand der Verstorbenen. Deswegen sei eine Obduktion angeordnet worden.

Am Samstag vor einer Woche hatten Linksterroristen Kabel auf einer Brücke über den Teltowkanal sabotiert. Daraufhin brach die Stromversorgung im Berliner Südwesten zusammen. Betroffen waren etwa 45.000 Haushalte. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) warnte in diesem Zusammenhang, der Linksterrorismus sei „mit steigender Intensität in Deutschland zurück“. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) unterstrich, die Täter hätten bewußt in Kauf genommen, „daß Menschen mit Leib und Leben zu Schaden kommen“. (ser)

Haus ohne Strom im Berliner Südwesten: Gesundheit von Senioren gefährdet. Foto: picture alliance/dpa | Carsten Koall
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