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Alexander Eichwald: Dracula-Goebbels fliegt aus AfD

Alexander Eichwald: Dracula-Goebbels fliegt aus AfD

Alexander Eichwald: Dracula-Goebbels fliegt aus AfD

Der bald mutmaßlich ehemalige AfD-Politiker Alexander Eichwald schüttelt seinen Zeigefinger und spricht theatralische Worte – deswegen fliegt er jetzt aus de AfD
Der bald mutmaßlich ehemalige AfD-Politiker Alexander Eichwald schüttelt seinen Zeigefinger und spricht theatralische Worte – deswegen fliegt er jetzt aus de AfD
Der bald mutmaßlich ehemalige AfD-Politiker Alexander Eichwald bei seiner berüchtigten Rede. Foto: Youtube (Screenshot)
Alexander Eichwald
 

Dracula-Goebbels fliegt aus AfD

Mit einer martialischen Rede sorgt Alexander Eichwald auf dem Gründungskongress der neuen AfD-Jugend für deutschlandweites Aufsehen. Später kritisiert er die Partei deutlich – und fliegt jetzt raus.
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BERLIN. Der Vorsitzende der Generation Deutschland, Jean-Pascal Hohm, hat sich gegenüber der JUNGEN FREIHEIT erfreut über den Parteiausschluss von Alexander Eichwald gezeigt. Die Jugendorganisation der AfD begrüße „den Ausschluss von Alexander Eichwald aus der AfD ausdrücklich“. Der Fall mache deutlich, „wie wichtig eine funktionierende Schiedsgerichtsbarkeit sowie eine konsequente und sorgfältige Prüfung bei der Aufnahme neuer Mitglieder“ seien. Nur so könnte die Partei vor Provokateuren und Unterwanderungsversuchen geschützt werden.

Eichwald war durch das Landesschiedsgericht der AfD am Wochenende aus der Partei geworfen worden. Derzeit kann er dagegen noch am Bundesschiedsgericht der AfD Widerspruch einlegen.

Im vergangenen November hatte der Mann auf dem Gründungstreffen der „Generation Deutschland“ mit theatralischen Gesten, gerolltem R und altmodisch wirkenden Formulierungen für Gelächter gesorgt – und für Misstrauen (JF berichtete). Ein anderes Parteimitglied fragte ihn anschließend, ob er ein V-Mann des Verfassungsschutzes sei. Auf X verglichen mehrere Nutzer Eichwalds Sprachstil mit dem von NS-Politikern wie Hitler und Goebbels.

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Die AfD enthob Eichwald daraufhin von seinem Posten als Sachkundiger Bürger im Stadtrat der nordrhein-westfälischen Stadt Herford. Er sei erst wenige Wochen zuvor Parteimitglied geworden und habe sich zuvor unauffällig verhalten, erklärte der Bielefelder AfD-Bundestagsabgeordnete Maximilian Kneller damals.

Eichwald war wütend über Weidel-Aussage

Im Dezember erklärte Eichwald, er sei verärgert über Äußerungen von AfD-Politikern gewesen und habe mit seiner Rede Gesellschaftskritik äußern wollen (JF berichtete). Vor allem eine im Januar 2025 in einem Interview getätigte Aussage Weidels, Josef Stalin und Adolf Hitler seien „Brüder im Geiste“ gewesen, habe ihn empört. „Das ist für mich als Russlanddeutschen eine ekelhafte und eklatante Relativierung des Vernichtungskrieges gegen die Slawen, eine bewusste Missachtung der ‘Lebensraum im Osten’-Politik der Nazis und des ganzen Ostfeldzugs gegen die Sowjetunion sowie deren Völker“, zürnte der 30jährige. Wer so etwas sage, dürfe „nie Kanzler werden“.

Vor seinem Parteibeitritt hatte Eichwald 2019 als Praktikant im Gleichstellungsbüro von Herford gearbeitet. Offenbar verfolgte er auch kurzzeitig eine Musikerkarriere unter dem Pseudonym „Alex Oak“. (lb)

Der bald mutmaßlich ehemalige AfD-Politiker Alexander Eichwald bei seiner berüchtigten Rede. Foto: Youtube (Screenshot)
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