SCHWÄBISCH GMÜND. Ein 21jähriger Afghane soll im Bud Spencer Bad in Schwäbisch Gmünd mindestens vier Mädchen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren sexuell belästigt haben. Die Vorfälle ereigneten sich nach Polizeiangaben im Erlebnis- und Spaßbecken des Bades.
Der Mann soll den Kindern an das Gesäß beziehungsweise an den Oberschenkel gefasst haben. Zudem soll er versucht haben, mindestens einem der Mädchen das Bikini-Unterteil auszuziehen.
Die Mädchen wehrten sich nach Angaben der Polizei gegen die Übergriffe. Daraufhin ließ der Afghane von ihnen ab. Die alarmierte Polizei nahm den Mann fest. Gegen den 21jährigen wurde zunächst Haftbefehl erlassen. Dieser wurde jedoch unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. Der Afghane ist damit wieder auf freiem Fuß. Er darf nach Polizeiangaben keine Freibäder mehr betreten.
Freibad mit 4.000 Badegästen musste geräumt werden
Die Polizei schließt nicht aus, dass es weitere Opfer gibt. Die Ermittler bitten mögliche Betroffene und Zeugen, sich zu melden. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen führt das Verfahren.
Auch in Bochum musste die Polizei wegen eines Zwischenfalls in einem Freibad ausrücken. Dort waren Beamte am Mittwochnachmittag zunächst wegen einer gemeldeten Massenprügelei mit rund 30 Beteiligten in das Freibad Werne gerufen worden. Vor Ort bestätigte sich dieser Verdacht laut Polizei nicht. Stattdessen sei es zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen zwei Badegästen gekommen.

Später gerieten zwei Frauen im Alter von 33 und 35 Jahren aneinander und wurden leicht verletzt. Der Betreiber räumte daraufhin das Bad. Rund 4.000 Badegäste mussten das Gelände verlassen. Künftig müssen Besucher ab 14 Jahren einen Ausweis vorlegen, außerdem sollen Taschen kontrolliert und mehr Sicherheitskräfte eingesetzt werden. (rr)






