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Appell an die Bundesregierung: Deutscher Mittelstand will mit Atombrennstäben vorsorgen

Appell an die Bundesregierung: Deutscher Mittelstand will mit Atombrennstäben vorsorgen

Appell an die Bundesregierung: Deutscher Mittelstand will mit Atombrennstäben vorsorgen

Ein altes Warnschild vor dem Kernkraftwerk Isar Der Deutsche Mittelstand will neue Brennstäbe kaufen, um der Energiekrise zu begegnen
Ein altes Warnschild vor dem Kernkraftwerk Isar Der Deutsche Mittelstand will neue Brennstäbe kaufen, um der Energiekrise zu begegnen
Ein altes Warnschild vor dem Kernkraftwerk Isar: Deutsche Mittelständler fordern, neue Brennstäbe einzukaufen, um der Energiekrise zu begegnen Foto: picture alliance / SVEN SIMON | Frank Hoermann
Appell an die Bundesregierung
 

Deutscher Mittelstand will mit Atombrennstäben vorsorgen

BERLIN. Deutsche Mittelstandsunternehmen haben die Bundesregierung zur vorsorglichen Anschaffung von Atombrennstäben aufgerufen. „Wenn sich im kommenden Februar und März die Lage bei der Energieversorgung zuspitzt oder es zu einem heftigen Wirtschaftseinbruch kommt, müssen Sie als Bundestagsabgeordnete in der Lage sein, die Laufzeit der Kernkraftwerke doch noch einmal zu verlängern. Jede Kilowattstunde zählt, die günstiger ist als Gas“, mahnte die Initiative in einem am Dienstag veröffentlichten Appell.

Zu den Unterzeichnern gehörten neben dem Verein „Die Familienunternehmer“ auch der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen, der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie und der Verband der deutschen Rauchtabakindustrie. Wichtig sei eine Verlängerung der Laufzeit bis mindestens bis zum Frühjahr 2024. „Wir als Mittelstand appellieren an Sie als Bundestagsabgeordnete: beauftragen Sie die Bundesregierung, rechtzeitig neue Brennstäbe vorrätig zu haben“, unterstrich das Bündnis in dem Aufruf.

Falls die Brennstäbe dann doch nicht gebraucht würden, könnte man sie auch problemlos international weiterverkaufen. „Deutschlands wirtschaftliches Herz ist der so außergewöhnlich breit gefächerte Mittelstand. Für unsere Unternehmen gilt in dieser gefährlichen Energiepreis-Krise: Jede Kilowattstunde zählt!“

Mittelstand-Studie: Vor allem das Baugewerbe leidet

Die Sorgen des deutschen Mittelstands werden von einer am Dienstag erschienen Studie bestätigt. Das gemeinsam von der KfW-Bank und dem ifo-Institut gemeinsam herausgegebene Mittelstandsbarometer läßt darauf schließen, daß sich das Geschäftsklima der mittelständischen Unternehmen im Oktober vor allem im Baugewerbe verschlechtert hat.

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„Bei dieser besonders zinssensiblen Branche dürfte sich vor allem die rapide Zinswende der EZB bemerkbar machen, auch wenn schon laufende und fest geplante Bauprojekte einen harten Absturz verhindern dürften“, teilten die Studienmacher ebenfalls am Dienstag mit. Insgesamt sei die Stimmung im deutschen Mittelstand nach wie vor äußerst pessimistisch. (fw)

Ein altes Warnschild vor dem Kernkraftwerk Isar: Deutsche Mittelständler fordern, neue Brennstäbe einzukaufen, um der Energiekrise zu begegnen Foto: picture alliance / SVEN SIMON | Frank Hoermann
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