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Kunstinstallation Monument in Dresden Foto: picture alliance/ dpa

Syrischer Bürgerkrieg
 

Schrottbus-Denkmal kommt nach Berlin

DRESDEN. Die drei ausrangierten Busse des Denkmals „Monument“ werden vom Dresdner Neumarkt nach Berlin umziehen. Um die drei hochkant aufgestellten Busse des syrischen Künstlers Manaf Halbouni wird sich künftig das Maxim Gorki Theater in Berlin-Mitte kümmern, berichtete die Dresdner Morgenpost. Laut einer Sprecherin des Gorki-Theaters sollen die Busse im „Berliner Stadtraum“ ausgestellt und im November als Teil des dritten Berliner Herbstsalons, der in und um das Gorki-Theater stattfindet, gezeigt werden.

Das Denkmal soll an den syrischen Bürgerkrieg erinnern. Die Original-Barrikade in Aleppo bestand aus Buswracks, die als Sichtschutz vor Scharfschützen aufgestellt wurden. In die Kritik kam das Kunstwerk, nachdem ein Foto nahelegte, daß die Busse in der vom Bürgerkrieg zerstörten syrischen Stadt ursprünglich von der islamischen Terrorgruppe Ahrar ash-Scham errichtet worden waren. Auf dem Bild wehte auf den Bussen die Fahne der Terrororganisation „Islamischer Staat“.

Halbouni gab an, mit seiner Nachstellung „eine Verbindung zwischen der Situation der Menschen im Nahen Osten und in Europa“ schaffen zu wollen. Es solle das Leid der Menschen in der Konfliktregion „und ihre unaussprechlichen Verluste, aber auch ihre Hoffnung auf Wiederaufbau und Frieden“ deutlich machen. Das Denkmal war am 7. Februar von Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) eingeweiht worden. (tb)

Kunstinstallation Monument in Dresden Foto: picture alliance/ dpa
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