Krankenwagen (Symbolfoto): Scharia-Zonen in Asylheimen Foto: dpa
Hessen

Weil er Christ ist: Islamische Wachleute verprügeln Flüchtling

OBERURSEL. Im hessischen Oberursel sollen islamische Wachleute einen christlichen Asylbewerber verprügelt und schwer verletzt haben. „Sie warfen mir vor, ich hätte den Islam beleidigt, prügelten mich nieder und traten mir ins Gesicht“, sagte das aus dem Iran stammende Opfer der Welt.

Zuvor hatte der türkische Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes den Mann gefragt, ob er aus der „Islamischen Republik Iran komme“. Der Christ antwortete „Nein, nur Iran“. Daraufhin sei er von den Wachleuten, die ihm vorwarfen, den Islam beleidigt zu haben, zusammengeschlagen worden. Laut Krankenhausakte wurde der Iraner dabei schwer verletzt. Nach dem Angriff behaupteten die Wachmänner, der Christ habe sie attackiert und stellten Strafanzeige gegen den 31jährigen.

Der Übergriff soll bereits im November stattgefunden haben und wurde erst jetzt publik. Der zuständige Hochtaunuskreis teilte dem Blatt lediglich mit es habe eine „Auseinandersetzung zwischen zwei Iranern und Sicherheitskräften an der Notunterkunft in Oberursel“ gegeben. Zum Tathergang könne nichts gesagt werden.

„Scharia-Klima“ in Asylheimen

Die Sicherheitsfirma, die wegen „interkultureller Kompetenz“ ausschließlich Einwanderer einstellt, hat die betroffenen Wachleute mittlerweile aus dem Heim versetzt. Ob und wo diese jetzt eingesetzt werden, wollte der Betreiber nicht mitteilen. Auch der Pfarrer der konservativen Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, Gottfried Martens, berichtete, daß es auch in Berlin zu ähnlichen Angriffen komme.

Im Bezirk Zehlendorf attackierten zwei Wachleute bibellesende Flüchtlinge und brüllten, die Bibel sei „haram“. Martens schilderte: „In den Berliner Heimen hat sich die Lage für die Christen verschlechtert, seitdem die Behörden auf arabisch geprägte Sicherheitsunternehmen zurückgreifen.“

Nach seinem Eindruck werde mittlerweile jeder als Wachmann eingestellt, der arabisch spreche und einen bestimmten Muskelumfang habe. „Betreuer und Wachleute müssen wesentlich sensibler auf Christenfeindlichkeit reagieren, in vielen Heimen herrscht durch eine breite Strömung konservativer Muslime ein Scharia-Klima, vor dem die christlichen Flüchtlinge flohen.“ (ho)

Krankenwagen (Symbolfoto): Scharia-Zonen in Asylheimen Foto: dpa

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