Sachsen

Paukenschlag in Dresden: Pegida mit Rekordbeteiligung

DRESDEN. An der Pegida-Demonstration in Dresden haben sich am Montag nach JF-Schätzungen etwa 30.000 Menschen beteiligt. Dies ist die höchste in diesem Jahr erreichte Teilnehmerzahl. Die Veranstalter sprachen von bis zu 40.000 Personen, die linke Studentengruppe „Durchgezählt“ will etwa 15.000 Anhänger ausgemacht haben. Die Polizei gibt bereits seit Monaten keine eigenen Schätzungen mehr bekannt.

Während der Kundgebung kam es zu zahlreichen Angriffen von Linksextremisten auf Polizisten und Demonstranten. Mindestens ein Pegida-Anhänger wurde schwer verletzt. Die Anhänger der linken Szene versuchten dabei immer wieder, Polizeisperren zu durchbrechen. Insgesamt beteiligten sich nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa etwa 11.000 Personen an den Gegenprotesten, zu denen unter anderem die Linkspartei und die Grünen aufgerufen hatten.

Pegida-Mitbegründer Lutz Bachmann eröffnete die Kundgebung mit den Worten: „Wir sind gekommen, um zu bleiben. Und wir bleiben, um zu siegen.“ Er kündigte an, Strafanzeige gegen Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zu stellen. Dieser hatte die Pegida-Initiatoren als „harte Rechtsextremisten“ bezeichnet und vor einer Teilnahme an den Demonstrationen gewarnt. (ho)

Eine Reportage von den Geschehnissen in Dresden lesen Sie in der kommenden Ausgabe der JUNGEN FREIHEIT.

Pegida-Demonstration in Dresden: Zehntausende auf den Straßen Foto: dpa

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