Yasmin Fahimi: Nicht die Ehre der Moslems kränken Foto: dpa
Islamisten

IS-Vormarsch: SPD warnt vor Beleidigung von Moslems

BERLIN. SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat davor gewarnt, die islamistischen Terroristen des „Islamischen Staat“ (IS) in die Nähe des Islams zu rücken. Die Gruppierung solle öffentlich nicht als „radikal-islamisch“ bezeichnet werden, forderte Fahimi. „Dies ist eine Zuweisung, die die Muslime hier in Deutschland in ihrer Ehre berührt.“

Unterdessen haben mehrere islamische Verbände zu einer Großdemonstration gegen Rassismus in Deutschland aufgerufen. „Wir rufen alle dazu auf, sich friedliebend zu verhalten, die Stimme gegen Rassismus zu erheben, gemeinsam einzustehen für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und Extremismus jeglicher Couleur eine Absage zu erteilen“, sagte der Islamratsvorsitzende Ali Kizilkaya.

Die Verbände erhoffen sich davon auch „eine positive Signalwirkung auch auf die Konfliktherde im Nahen Osten“, betonte Kizilkaya. Geplant sind Großveranstaltungen in sieben Städten am 19. September. Knapp 2.000 Moscheen sollen sich daran beteiligen. (ho)

Yasmin Fahimi: Nicht die Ehre der Moslems kränken Foto: dpa

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