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Asylpolitik
 

Grüne und SPD fordern Aufnahme von Einwanderern aus Nordafrika

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Unruhen in Nordafrika (hier in Ägpten): Einen „vernünftigen Verteilungsschlüssel“ für die Einwanderungsströme Foto: Wikimedia

BERLIN. Grüne und SPD haben sich dafür ausgesprochen, Einwanderer aus Nordafrika als Flüchtlinge aufzunehmen. Es wäre ein wichtiges humanitäres Signal auch an andere EU-Staaten, wenn Deutschland tausend Flüchtlinge als Soforthilfe aufnimmt“, sagte der Integrationssprecher der Grünen im Bundestag, Memet Kilic, der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Als „zweiten Schritt“ forderte Kilic „einen vernünftigen Verteilungsschlüssel“, mit dem die Einwanderungsströme „aus den Ländern Nordafrikas insgesamt“ zu bewältigen seien. Ähnlich äußerte sich Innenexperte Sebastian Edathy (SPD): „Die Bundesregierung kann nicht den Widerstand gegen diktatorische Regime begrüßen, sich aber einen schlanken Fuß machen, wenn Menschen dabei in Not geraten.“

Angeblich gesunkene Asylbewerberzahl

Als Begründung führte Edathy auch eine angeblich gesunkene Zahl von Asylantragstellern an: „Auch angesichts dramatisch gesunkener Asylbewerberzahlen in Deutschland würde die Aufnahme eines Kontigents berechtigter Asylbewerber die Integrationskraft des Landes sicher nicht übersteigen.“ In Wirklichkeit steigt die Zahl der Asylanten in Deutschland seit Jahren stark an. (FA)

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