Markus Krall Freiheit oder Untergang

 

Hessen: CDU-Nachwuchspolitiker stolpert über „StudiVZ“

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Thomas Müller. Foto: CDU

BERLIN. Der Vizechef der Jungen Union Hessen, Thomas Müller, hat seinen Rücktritt bekanntgegeben. Müller war in die Kritik geraten, weil er sich im Internetportal für Studenten „StudiVZ“ an Diskussionsgruppen wie „Nach Frankreich fahr ich nur auf Ketten“, „Krieg ist scheiße, aber der Sound ist geil“ und „Wär’ ich Kreuzritter gewesen, hätten wir Jerusalem noch“ beteiligt haben soll.

Bereits am vergangenen Montag war Müller deswegen als Geschäftsführer des CDU-Kreisverbands Schwalm-Eder entlassen worden, weil sich dieses Amt laut CDU-Kreisvorsitz „nicht mit der Mitgliedschaft in kriegsverherrlichenden Internetforen vereinbaren lasse“, berichtete der Hessische Rundfunk.

Müller bedauerte seine Beteiligung an den Foren und erklärte heute seinen Rücktritt mit der Begründung, er wolle dadurch „weitere Belastungen von der Jungen Union und von meiner Person fernhalten“.

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