Englisch in britischen Schulen immer seltener

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House of Parliament Foto: Pixelio/fikomiwi

LONDON. Der Anteil der britischen Schüler, die nicht Englisch als Muttersprache sprechen, ist deutlich gestiegen. Vergangenes Jahr haben 13,5 Prozent der fünf- bis elfjährigen Schüler Englisch als Fremdsprache gelernt. Für dieses Jahr stellte das britische „Department for Children, Schools and Familys“ (DCSF) einen Anstieg auf 14,4 Prozent fest.

Die Zahl der Kinder aus Einwandererfamilien hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt.  470.000 Schüler der Grund- und 350.000 der weiterführenden Schulen zählen nach Angaben der Welt hierzu. In vierzehn Kommunen sind die einheimischen Kinder inzwischen in der Minderheit. Im Londoner Stadtteil Tower Hamlets beispielsweise liegt der Anteil bei weniger als einem Viertel.

Weiter sinkende Lehrqualität

Damit einher geht nach Experteneinschätzung eine weiter sinkende Lehrqualität an britischen Schulen. Aufgrund der hohen Anzahl von Schülern mit unzureichenden Englischkenntnissen werde es immer schwieriger, Wissen zu vermitteln. Die Lehrer müssen den Unterricht zunehmend auf das Niveau der Einwandererkinder absenken. Der nationale Lehrerverband erklärte, daß die Situation bereits jetzt außer Kontrolle geraten sei.

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